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Hurrikan "Florence" - Massenflucht im Südosten der USA

Notstand auch für Bundesstaat Georgia ausgerufen

Massenflucht vor "Florence": Tausende Bewohner des Südostens der USA haben angesichts des näherrückenden Hurrikans ihre Wohnorte verlassen. Auf den Straßen bildeten sich am Mittwoch lange Staus. Manche Einwohner waren trotz der Evakuierungsanordnungen jedoch weiterhin nicht gewillt, ihre Häuser zu verlassen.

Nach Angaben der Behörden handelt es sich um "einen der stärksten Hurrikane der vergangenen Jahrzehnte". Sie warnten vor lebensgefährlichen meterhohen Überschwemmungen und Sturzfluten, massiven Regenfällen sowie wochenlangen Stromausfällen und Straßenblockaden.

Für insgesamt rund 1,7 Millionen Bewohner der Bundesstaaten North Carolina, South Carolina und Virginia galten Evakuierungsanordnungen oder -empfehlungen. Der Notstand wurde am Mittwoch auch für den weiter südlich gelegenen Staat Georgia ausgerufen. In den vergangenen Tagen hatten die örtlichen Behörden zudem bereits den Notstand für die Hauptstadt Washington und den dort angrenzenden Bundesstaat Maryland erklärt.

Der Wirbelsturm von der zweitstärksten Stärke 4 auf der fünfstufigen Hurrikan-Skala brachte Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 220 Stundenkilometern mit sich. Das Zentrum des Hurrikans befand sich am späten Mittwochvormittag (Ortszeit) rund 785 Kilometer südöstlich des populären Badeorts Wilmington in North Carolina. Es bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 28 Stundenkilometern in Richtung Nordosten.

Der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper, warnte, es wäre ein großer Fehler, den Hurrikan in den eigenen vier Wänden aussitzen zu wollen. Die Menschen in den Evakuierungsgebieten müssten "jetzt raus". "Das ist ein historischer Sturm, wie man ihn vielleicht nur einmal im Leben erlebt", sagte Cooper.

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