Hubschrauberabsturz in Peru von

14 Leichen entdeckt

Behörden: Auch Südkoreaner und Europäer an Bord der verunglückten Maschine

Hubschrauberabsturz in Peru - 14 Leichen entdeckt © Bild: APA/EPA/ANDINA

Nach dem Absturz eines Hubschraubers mit 14 Menschen an Bord in Peru sind die Passagiere am Samstag tot aufgefunden worden. Die Überreste des Helikopters und die Leichen seien in der Andenregion Cusco im Süden des Landes auf einer Höhe von etwa 5.000 Metern entdeckt worden, teilten die Behörden mit. Entgegen erster Annahmen waren keine Österreicher an Bord.

Der Hubschrauber war am Mittwoch von der Stadt Mazuco aus in Richtung Cusco gestartet. Er verschwand im Gebiet von Hualla Hualla, etwa 140 Kilometer von der Touristenstadt Cusco entfernt.

Neben der zweiköpfigen Besatzung und einem weiteren Peruaner hatten sich nach offiziellen Angaben acht Südkoreaner, ein Tscheche, ein Schwede und ein Niederländer an Bord befunden. Rettungskräfte suchten seit Mittwoch unter anderem mit einem Polizeihelikopter nach den Vermissten. Zunächst äußerten sie noch die Hoffnung auf eine Notlandung des Hubschraubers. Die Sucharbeiten gestalteten sich in der bergigen Region vor allem wegen Schneefalls schwierig.