Huber wehrt sich gegen SP-Vorwürfe: "Kein Zusammenhang zwischen ÖBB und Ehefrau"

Immodeal zwischen Bahn und Telekom zugeschanzt? SPÖ-Kräuter will Sonderprüfung zu "Family-Business"

ÖBB-Chef Martin Huber hat Vorwürfe der SPÖ zurückgewiesen, wonach er seiner Frau einen Immobilienverwertungsauftrag der Telekom Austria zugeschanzt haben soll. "Es gibt null Zusammenhang zwischen den ÖBB und meiner Frau. Das hab ich immer streng auseinandergehalten", sagte Huber am Montag zur APA. Zudem gebe es keine Verwertungsaufträge oder Provisionen der Telekom Austria an seine Gattin. Vielmehr habe sie lediglich Wohnungseigentumsanteile erworben.

SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter hatte zuvor wörtlich von "Family-Business" gesprochen, da umgekehrt die Gattin von Telekom-Vorstand und ÖBB-Aufsichtsrat Rudolf Fischer die Unternehmenskommunikation der ÖBB leitet. Kräuter will jetzt Grundstücksdeals im "ÖBB-Telekom-Dunstkreis", darunter auch den Verkauf der Bodensee-Schifffahrt an den zukünftigen Arbeitgeber von Verkehrsminister Hubert Gorbach (B) - den Vorarlberger Tourismus-Unternehmer Walter Klaus - und die Verwertung des Bürogebäudes der ehemaligen ÖBB-Zentrale in der Wiener Elisabethstraße, durch eine Rechnungshof-Sonderprüfung untersuchen lassen. (APA/red)