Houston und Orlando gelingt Überraschung:
Außenseitersiege im Conference-Semifinale

Rockets stehlen Heimvorteil aus dem Staples Center Celtics holen fast noch 28-Punkte-Rückstand auf

Houston und Orlando gelingt Überraschung:
Außenseitersiege im Conference-Semifinale © Bild: AP/Sayles

Zwei Außenseitererfolge durch Orlando Magic und die Houston Rockets hat es in den Conference-Semifinali der NBA-Play-offs am Montag gesetzt. Das Team aus Florida setzte sich zum Auftakt der "best of seven"-Serie auswärts bei Titelverteidiger Boston Celtics 95:90 durch, die Texaner feierten ebenfalls in fremder Halle bei den Los Angeles Lakers einen 100:92-Erfolg.

Yao Ming war im Staples Center von LA mit 28 Zählern und 10 Rebounds Matchwinner für die Rockets. Dabei musste Houston nach einem Zusammenprall des chinesischen Centers mit Lakers-Topscorer Kobe Bryant (32 Punkte) fünf Minuten vor der Schlusssirene eine Schrecksekunde überstehen. Nach einer kurzen Behandlung in den Katakomben kehrte Yao aber wieder aufs Parkett zurück. "Es war, als ob Rocky wieder in den Ring zurückkehrt. Wir haben ihn gebraucht", meinte Houston-Coach Rick Adelman.

Boston schaffte in der Eastern Conference vor eigenem Publikum nach 28-Punkte-Rückstand im dritten Viertel noch fast das Comeback. Weniger als sieben Sekunden vor Schluss lag der regierende Champion nach einem Dreier von Kapitän Paul Pierce nur noch drei Zähler zurück, Orlando fixierte den Auswärtssieg aber mit zwei verwandelten Freiwürfen. Bei den Siegern war All-Star-Center Dwight Howard (16 Punkte, 22 Rebounds) einmal mehr der auffälligste Akteur.
(apa/red)