Neue Hotels in Wien von

Art Deco reloaded

NEWS.AT hat sich in den neuen Suiten im Wiener Luxushotel am Kärntnerring umgesehen

Neue Hotels in Wien - Art Deco reloaded

In den frisch renovierten Suiten des Luxushotels Bristol neben der Wiener Oper riecht es noch nach frischer Farbe. NEWS.AT hat sich in den bis zu 2.500 Euro teuren Suiten umgesehen und Hoteldirektor Gerald Krischek interviewt. Im VIDEO verrät er einige der namhaften Gäste des Hauses und erzählt ein skurrile Anekdote von Barbara Streisands Schoßhündchen.

Im Luxushotel Bristol nebst der Wiener Oper kann man ab sofort auch im Mezzanin nächtigen: In den vergangenen Monaten wurden in der bisher bettenfreien, weil hauptsächlich gastronomisch genutzten Etage neben fünf Zimmern weiters fünf neue Suiten in der Größe zwischen 60 und 75 Quadratmetern errichtet. Kostenpunkt für Gäste: 1.225 bis 2.500 Euro pro Nacht. Bei der Frage nach der Investitionshöhe hüllte man sich am Donnerstag bei einer Presseführung allerdings in Schweigen.

Für die Gestaltung der Räumlichkeiten, durch die das zur Sacher-Gruppe gehörende Hotel nun über insgesamt 127 Zimmer und 23 Suiten auf sechs Stockwerken verfügt, wurde der französische Architekt Pierre Yves Rochon engagiert. Der Look sei eine Neuinterpretation des für das Haus typischen Art-Deco-Stils, schwärmte Bristol-Direktor Gerald Krischek.

Schwarz versus Weiß

Farblich dominieren in den eben fertig gewordenen Suiten - "Erst gestern sind die letzten Handwerker gegangen", so Krischek - weißer Marmor in den Eingangsbereichen und Bädern sowie schwarzer Holzboden in den Schlaf- und Wohnbereichen. Die Möblierung ist ebenfalls großteils in schwarz-weiß gehalten. "Annehmlichkeiten" wie moderne Soundsysteme und (unbeheizbare) Kamine sollen den Wohlfühlfaktor erhöhen. Dank schalldichter Fenster bekommt man vom Treiben außerhalb der Luxusherberge so gut wie gar nichts mit.

Überraschungen warten

Der Umbau des Mezzanins, wo laut Direktor bereits morgen die ersten Gäste einziehen werden, ist Teil einer schrittweisen Gesamterneuerung des Bristols. Die Arbeiten im sogenannte Garden Floor - eine Salonetage im Souterrain - wurden bereits im September beendet. Wie es weitergeht, darüber wollte man heute noch keine Auskunft geben. Krischek kündigte für 2013 jedenfalls "weitere Überraschungen" an. Wann das Hotel-Lifting komplett abgeschlossen sein soll, steht ebenfalls noch nicht fest. Das Bristol verfügt laut eigenen Angaben über eine durchschnittliche Auslastung von 70 bis 75 Prozent.

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