Horror-Chronologie an Schulen und Unis:
Größten Massaker an Bildungseinrichtungen

Die grausamsten Amokläufe in der Geschichte Vom Massaker in Texas 1966 bis Baden-Württemberg

Horror-Chronologie an Schulen und Unis:
Größten Massaker an Bildungseinrichtungen © Bild: APA

Bei einem Amoklauf an einer Realschule im baden-württembergischen Winnenden ist nach Polizeiangaben eine zweistellige Zahl Menschen getötet worden. Im Folgenden die schwerwiegendsten Massaker der vergangenen Jahre an Schulen und Universitäten.

11. März 2009, Deutschland: Im baden-württembergischen Winnenden tötet ein 17-Jähriger in einer Realschule mindestens zehn Menschen und flüchtet. Er wird wenig später festgenommen.

23. September 2008, Finnland: Ein 22-Jähriger tötet zehn Menschen in einer Berufsschule in Kauhajoki im Nordwesten Finnlands. Anschließend schießt er auf sich selbst und erliegt wenig später seinen Verletzungen.

14. Februar 2008, USA: Ein ehemaliger Student tötet an der Northern Illinois University fünf Menschen und verletzt 18, bevor er sich das Leben nimmt.

7. November 2007, Finnland: In Jokela erschießt ein 18-Jähriger acht Menschen, darunter sechs Mitschüler, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtet.

16. April 2007, USA: An der Technischen Universität von Virginia erschießt ein Mann 32 Menschen und verletzt 15, der folgenschwerste Vorfall dieser Art in der Geschichte der USA.

20. November 2006, Deutschland: In Emsdetten eröffnet ein 18-Jähriger das Feuer in seiner ehemaligen Schule. Mehrere Menschen werden verletzt, bevor der Täter Selbstmord begeht.

2. Oktober 2006, USA: Der Fahrer eines Lieferwagens eröffnet in Pennsylvania das Feuer im Klassenzimmer einer Schule der Amish, einer christlichen Religionsgemeinschaft. Fünf Mädchen werden getötet, fünf verletzt.

21. März 2005, USA: Ein 16-jähriger Oberschüler erschießt fünf Schüler, einen Lehrer und einen Wachmann an einer Schule in einem Indianer-Reservat in Minnesota. Er tötet zudem seinen Großvater und dessen Freund.

26. April 2002, Deutschland: In Erfurt erschießt ein 18-Jähriger ehemaliger Gymnasiast an seiner alten Schule 16 Menschen, bevor er Hand an sich legt.

Februar 2002, Deutschland: Im bayerischen Freising erschießt ein Schüler nach dem Rauswurf aus einer Wirtschaftsschule drei Menschen und tötet sich anschließend selbst.

Juni 2001, Japan: Ein Mann ersticht an einer Grundschule nahe Osaka acht Kinder.

April 1999, USA: An der Oberschule von Columbine in Littleton in Colorado töten zwei Jugendliche zwölf Mitschüler und einen Lehrer, bevor sie sich selbst erschießen.

Mai 1998: In Springfield im US-Bundesstaat Oregon eröffnet ein Schüler der Thurston High School das Feuer. Zwei Schüler sterben, 22 werden verletzt.

März 1998: An der Westside Middle School in Jonesboro im US-Bundesstaat Arkansas töten zwei Elf- und 13-Jährige vier Schüler und einen Lehrer.

März 1997: Ein Mann richtet in zwei Schulen in Sanaa im Jemen sein Sturmgewehr auf Hunderte Schüler. Er tötet sechs Kinder und zwei weitere Personen. Am nächsten Tag wird er zum Tode verurteilt.

März 1996: Ein Amokschütze tötet in einer Grundschule im schottischen Dunblane 16 Kinder und deren Lehrer, bevor er sich erschießt.

Dezember 1989: Marc Lepine, 25, stürmt eine Schule für Polytechnik im kanadischen Montreal und erschießt 14 Frauen. Vier Männer und acht weitere Frauen werden verletzt, bevor der Täter die Waffe gegen sich selbst richtet.

August 1966: Charles Whitman tötet an der Universität des US-Bundesstaates Texas in Austin 15 Menschen und verletzt 31 weitere - auch seine Mutter und die Ehefrau werden Opfer des Verbrechens.
(apa/red)