Horngacher im Exklusiv-Interview mit NEWS: Er kämpft um Rückkehr zur Polizei

Spricht unter anderem über angebliche Puff-Besuche Gesteht im Interview erstmals auch eigene Fehler ein

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS bricht Roland Horngacher, der vom Dienst suspendierte Ex-General der Wiener Polizei, erstmals wieder sein Schweigen. Horngacher, der im August 2006 wegen diverser Verfehlungen - unter anderem dem Verdacht auf Amtsmissbrauch - vom Dienst als Polizeikommandant abgezogen wurde, spricht dabei auch über jene Eskapaden, die ihn zuletzt in ein schiefes Licht gebracht hatten. Etwa jener Alkofahrt, bei der der 48Jährige mit seinem Mercedes - angeblich nach einem ausgedehnten Puff-Besuch - mit 0,88 Promille Alkohol im Blut gestoppt worden war. Horngachers Verteidigung: Es sei ihm in der Nacht nicht gut gegangen, also habe er "wegen Magenproblemen zwei Schluck Wodka" getrunken. Er hatte keine Ahnung, am nächsten Vormittag soviel "Restalkohol" im Blut zu haben.

Eine spätere Anhaltung, bei der Horngacher die Verlustanzeige seines - entzogenen - Führerscheins gezeigt hatte, erklärt der Ex-General so: "Ich hab‘ mich um einen Tag vertan und geglaubt, mein Führerschein ist schon wieder gültig."

Horngacher gesteht in dem Interview erstmals auch eigene Fehler ein. Er habe die Reformen im Polizeiapparat durchziehen müssen und dabei "unterschätzt, wie groß die Widerstände und Netzwerke" gegen ihn gewesen seien. Er sei, so Horngacher, nach seiner Suspendierung in "ein tiefes Loch gefallen" und nehme auf Grund seines angeschlagenen Gesundheitszustandes regelmäßig Medikamente.

"Bin nach wie vor Landespolizeikommandant"
Zur Frage einer möglichen Rückkehr in den Polizeidienst nach einer gerichtlichen Rehabilitierung meint der Top-Polizist: "Ich bin nach wie vor Landespolizeikommandant von Wien. Es ist noch nicht aller Tage Abend."

Lesen Sie das komplette Interview im NEWS 15/08!