Hornbach von

Hammermäßig!

Des Rätsels Lösung: Was die Baumarktkette mit dem Schützenpanzer im Schilde führte

  • Hornbach fertigte aus einem Schützenpanzer Hämmer
    Bild 1 von 8 © Bild: Hornbach

    Der Hornbach-Panzer

    Was will ein Baumarkt mit einem 13 Tonnen schweren Panzer?

  • Hornbach fertigte aus einem Schützenpanzer Hämmer
    Bild 2 von 8 © Bild: Hornbach

    Der Hornbach-Panzer

    Während das Gefährt in seine Einzelteile zerlegt wurde, rätselten wir.

Das ist der Hammer! Nein, im Ernst! Über eine Woche spannte uns die Baumarktkette auf die Folter. Nach dem Kauf des tonnenschweren Schützenpanzers rätselten wird, was Hornbach wohl mit dem Gefährt vor hatte? Dann fanden wir heraus, dass der Panzer eingeschmolzen wurde. Doch was, bitte sehr, sollte man aus 13 Tonnen Stahl erzeugen? Naja, wie gesagt: Hämmer!

Vor sechs Monaten hat Hornbach den Panzer gekauft. Dann wurde er mit über 3.000 Grad heißen Schweißbrennern zerlegt. Die Einzelteile wurden ins Stahlwerk Siblitz Guss in Thüringen gebracht. Dort wurden sie in einem 1.700 Grad heißen Ofen eingeschmolzen. Das Resultat: Ein glühender 8,5 Tonnen schwerer Rohblock. Der wiederum wurde geschmiedet, gewalzt und geschnitten, bis das Werk schließlich perfekt war: stahlharte 500 Gramm schwere Hammerköpfe.

Bei so einem hochwertigen Hammerkopf muss natürlich auch der Rest des Werkzeugs mithalten können: Für den Stiel wurde daher Hickory-Holz gewählt, eines der robustesten Hölzer, das man für Werkzeugstiele verwenden kann. Alles in allem wurden 7.000 Hämmer gefertigt. Jeder einzelne mit einer eigenen Nummer versehen. Ein Hammer aus Panzerstahl, gemacht für die Ewigkeit und ab 6. Juli im Handel erhältlich.

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