Home Sweet Home - ein Waisen-Kätzchen zieht ein: Was Sie alles beachten müssen

Gute Vorbereitung, Geduld und Einfühlungsvermögen DIASHOW: Diese Tiere suchen ein neues Zuhause

Home Sweet Home - ein Waisen-Kätzchen zieht ein: Was Sie alles beachten müssen © Bild: APA/DPA/Hager

Eine Katze aus dem Tierheim aufzunehmen bedeutet weitaus mehr, als einer herrenlosen Samtpfote in Not zu helfen. Es ­bedeutet Verantwortung zu übernehmen – und das ein Katzenleben lang. Das inkludiert nicht unerhebliche Futter- und Tierarztkosten, die Suche nach Urlaubsbetreuungsmöglichkeiten, auch ausreichend Beschäftigung, Zuwendung und Sicherheit für das Tier müssen gewährleistet sein. Es ist also eine Entscheidung, die nicht leichtfertig getroffen werden sollte. Spricht nach sorgfältiger Abwägung dennoch alles für die Adoption eines Kätzchens, sind die nächsten Schritte, das passende Tier auszuwählen und sich für den Tag des Einzugs gut vorzu­bereiten. Denn wer sein Heim schon vorab katzengerecht ausstattet und sich über mögliche Eingewöhnungsschwierigkeiten informiert, erleichtert sich und dem Tier den Start.

Welche Katze ist die richtige?
In jedem verantwortungsbewussten Tierheim wird sich das Betreuungspersonal reichlich Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem zukünftigen Katzenhalter nehmen, um die richtige „Katze-Mensch-Kombi“ zu finden. Dabei ist es für das Heim wichtig, die Lebensumstände und Gewohnheiten des Interessenten zu hinterfragen und auch herauszufinden, was sich der Mensch von seiner zukünftigen Katze wünscht (Schmusekatze, Familienkatze, Mäusekiller etc.).

Nicht jede Katze passt zu jedem Menschen und dessen Umfeld. Ein Freigänger etwa kann nicht in einer Wohnung eingesperrt werden, ebenso wenig kann ein mit anderen Katzen unverträgliches Tier in ein kleines Rudel integriert werden. Es ist daher wichtig, Mensch und Tier aufeinander abzustimmen.

Vorbereitungen für den Einzug.
Man muss die Grundbedürfnisse von Katzen verstehen, um auf diese eingehen zu können. Katzen aus dem Tierheim haben oft schlechte Erfahrungen gemacht und brauchen deshalb besonders viel Einfühlungsvermögen, um Vertrauen aufbauen zu können. Auch wenn die Aufnahme in ein neues Zuhause für das Tier grundsätzlich erfreulich ist, bedeutet die Umstellung am Anfang auch Stress.

An die neue Umgebung – Menschen, Gerüche, Gegebenheiten – muss sich die Katze langsam gewöhnen. Eine katzengerechte Umgebung beschleunigt diesen Prozess. So sollte man seiner neuen Katze Rückzugsmöglichkeiten, verschiedene Kletterebenen und vor allem auch einen Kratzbaum bieten. Fenster und Balkone müssen katzensicher vergittert bzw. mit Netzen versehen werden! Dar­über hinaus sollte man einer Katze zwei Katzen­klos anbieten, denn manche Samtpfoten verrichten großes und kleines Geschäft an unterschiedlichen Orten. Für jede zusätzliche Katze sollte ein weiteres Katzenkisterl aufgestellt werden. Wasser- und Futterschüsseln müssen getrennt voneinander auf erhöhten, ruhigen und eher dunklen Plätzen aufgestellt werden, an denen sich die Katze wohl fühlt.

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Diese Tiere suchen ein Zuhause!!!

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