Holocaust nur ein "großer Betrug": Irans Präsident hält eine schockierende Rede

Ahmadinejad zweifelte Völkermord mehrmals an Teheran erkennt das Existenzrecht Israels nicht an

Holocaust nur ein "großer Betrug": Irans Präsident hält eine schockierende Rede © Bild: APA/EPA/Taherkenareh

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinejad hat den Völkermord an den Juden erneut in Zweifel gezogen und den Holocaust als "großen Betrug" bezeichnet. Das "Wesen der freiheitlichen Demokratie" sei durch den Schutz "für das zionistische Regime" enthüllt worden, sagte Ahmadinejad in einer Rede, die das iranische Fernsehen auf seiner Internetseite veröffentlichte. Dabei sei "der große Betrug, den der Holocaust darstellt", eingesetzt worden.

Der iranische Präsident hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach den von den Nazis begangenen Völkermord an den Juden in Zweifel gezogen. Teheran erkennt das Existenzrecht Israels nicht an.

"Die liberalen Regimes können nicht einmal die einfachsten politischen Probleme in der Welt lösen", sagte Ahmadinejad in seiner Rede vor Hochschullehrern und religiösen Vertretern aus Anlass des 20. Todestages des Ayatollah Ruhollah Khomeini, des Anführers der Islamischen Revolution im Iran. Nur durch eine Rückkehr zu den "Lehren der göttlichen Propheten" könne das liberale Denken überwunden werden. (apa/red)