Hohe Getreidepreise brachten mehr Gewinn:
Bauern-Einkommen sind deutlich gestiegen

Einkünfte haben sich um ganze 14,4 Prozent erhöht Dauerkulturbetriebe haben am stärksten zugelegt

Hohe Getreidepreise brachten mehr Gewinn:
Bauern-Einkommen sind deutlich gestiegen © Bild: APA/DPA/Tschauner

Eine wahre Preis-Rally bei Getreide, stark gestiegene Preise bei Obst und Milch sowie Ertragssteigerungen im Weinbau haben den heimischen Bauern im Vorjahr ein durchschnittlich höheres Einkommen beschert. Wie aus dem Grünen Bericht 2008 hervorgeht, haben sich 2007 die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft im Durchschnitt der Betriebe um 14,4 Prozent auf 25.462 Euro erhöht.

Der Ertrag in der Land- und Forstwirtschaft war 2007 um neun Prozent höher als 2006. Verantwortlich dafür waren vor allem höhere Erträge bei Weizen, Gerste und Mais sowie im Weinbau. Im tierischen Bereich gab es höhere Milcherträge. Auch die Forstwirtschaft hat deutliche Ertragssteigerungen verbucht. Die im Vergleich zum Ertrag geringere Steigerung des Aufwands (plus sechs Prozent) hat zur Einkommenssteigerung beigetragen.

Dauerkulturbetriebe am stärksten zugelegt
Am stärksten haben die Bauerneinkommen mit einem Plus von 38 Prozent bei Dauerkulturbetrieben (Obst, Wein) zugelegt, gefolgt von den Marktfruchtbetrieben (Getreide, Zuckerrüben) mit plus 36 Prozent. Einkommenseinbußen mussten die Veredelungsbetriebe (Schweinemast, Viehzucht) mit einem Minus von acht Prozent im Vorjahresvergleich hinnehmen, sie lagen absolut gesehen aber immer noch um 16 Prozent über dem Mittel aller Betriebe.

Die Einkünfte der Bergbauernbetriebe waren 2007 mit 22.836 Euro um sechs Prozent höher als im Vorjahr. Die Ausgleichszulage habe wesentlich zum Einkommen der Bergbauern beigetragen, heißt es im Grünen Bericht. Biobetriebe lagen mit 24.866 Euro je Betrieb um vier Prozent über dem Einkommen von 2007, aber um zwei Prozent unter dem Durchschnitt aller Betriebe. Die öffentlichen Gelder sind um acht Prozent je Betrieb zurückgegangen.

(apa/red)