Fakten von

Höxter-Prozess -
Angeklagter spricht über Ex-Frau

Erstes Treffen 1999 nach Bekanntschaftsanzeige - Probleme schon kurz nach der Trauung

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich der Angeklagte Wilfried W. am Dienstag zum Verhältnis zu seiner Ex-Frau Angelika W. geäußert. Der 47-Jährige schilderte am 14. Verhandlungstag vor dem Landgericht Paderborn, wie sich die beiden nach einer Bekanntschaftsanzeige 1999 zum ersten Mal getroffen hatten.

"Es hat sofort gefunkt, wir haben bereits am ersten Tag Zukunftspläne geschmiedet", sagte der 47-Jährige, der sich mit seiner Ex-Frau wegen Mordes durch Unterlassen und mehrfacher Körperverletzung verantworten muss. Bereits am nächsten Tag hätten die beiden beschlossen zu heiraten. Erste Probleme habe es kurze Zeit nach der Trauung gegeben. Seine damalige Frau sei schnell eifersüchtig gewesen und habe ihn ständig kontrolliert.

Wilfried W. und Angelika W. sollen mehrere Frauen in das Haus in Höxter gelockt und dort schwer misshandelt haben. Zwei Frauen starben infolge der Quälereien. Die Angeklagten bezichtigen sich gegenseitig, die treibende Kraft gewesen zu sein.

Kommentare