Flutkatastrophe von

Hochwasser vor Wien

Erste Überflutungen in der Bundeshauptstadt - "Copa Cagrana" steht unter Wasser

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    Hochwasser vor Wien. Ein NEWS.AT-User hat dieses Fotos aufgenommen: Kurz vor Wien fehlen nur noch einige Zentimeter.

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    Hochwasser vor Wien.

Nach den Überflutungen in den Bundesländern droht nun auch Wien vom Hochwasser überrollt zu werden. Die ersten Ausläufe waren bereits zu spüren. Gastronomiebetriebe und Häfen in der Bundeshauptstadt sind bereits überflutet. In ganz Österreich standen 18.900 Feuerwehrkräfte sowie 1.000 Soldaten im Einsatz. Während die westlichen Bundesländer bereits mit den Aufräumarbeiten nach den verheerenden Überschwemmungen beginnen konnten, war am Dienstag die Situation vor allem in Ober- und Niederösterreich noch kritisch.

Auch Wien bereitete sich am Dienstag auf mögliche Überflutungen vor. Die Wiener Gewässerabteilung MA 45 rechnete damit, dass die Werte der Flut von 2002 in den nächsten 24 bis 48 Stunden überschritten werden. Die Häfen Lobau und Albern sowie die Copa Cagrana und die Sunken City an der Neuen Donau standen bereits unter Wasser. Auch der Wiener Donaukanal trat zum Teil über die Ufer, etwa in einer A4-Unterführung stadteinwärts im Bereich der Stadionbrücke. Diese musste gesperrt werden.

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Die Bundesregierung will unterdessen im Bedarfsfall die Mittel des Katastrophenfonds aufstocken, sollte dies in Folge des aktuellen Hochwassers notwendig sein. Der Katastrophenfonds sei "nicht limitiert" und könne aufgestockt werden, sagte Finanzministerin Maria Fekter vor Beginn des Ministerrats am Dienstag. "Egal, wie viel Geld notwendig ist (...), es werden die Mittel zur Verfügung stehen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann. Man werde die Betroffenen nicht hängen lassen, ergänzte Vizekanzler Michael Spindelegger.

Lage im Osten noch kritisch

Besonders dramatisch war die Lage weiterhin in Ober- und Niederösterreich. In Niederösterreich haben Einsatzkräfte bis Dienstagvormittag 238 Menschen geborgen, sagte Franz Resperger vom Landeskommando der APA. 177 Feuerwehren mit etwa 3.000 Mann standen im Hochwassereinsatz. Dabei waren auch acht Katastrophenhilfsdienstzüge aufgeboten.

Die Donau in Niederösterreich sollte am Dienstag ihren Höchststand erreichen. Laut Prognose sollte mit 10,90 Metern beim Pegel Kienstock in der Wachau am frühen Nachmittag der selbe Wert wie beim August-Hochwasser 2002 erreicht werden.

Dürnstein war nur mehr per Bahn und für Einsatzfahrzeuge erreichbar. Die Trinkwasserversorgung in der Gemeinde wurde wegen des Hochwassers außer Betrieb genommen. In Stein wurde von der Stadt Krems ein eigener Pegel eingerichtet, so Fischer. Bei einem Stand von 9,20 Metern würden Evakuierungen vorgenommen. In der Früh wurden 8,93 Meter gemessen.

Oberösterreich: Probleme mit Damm

Auch in Oberösterreich hat sich die Hochwasserlage am Dienstag noch nicht entspannt. In Ottensheim (Bezirk Urfahr-Umgebung) gab es in der Nacht auf Dienstag Probleme mit dem Damm, die Lage sei aber unter Kontrolle, teilte das Landesfeuerwehrkommando mit. Zittern hieß es nach wie vor für die Bewohner von Perg und Grein (Bezirk Perg). Dort war der Pegelstand Dienstag früh immer noch steigend. Vor allem in Grein sei es eine Frage von Zentimetern, ob der Hochwasserschutz hält oder überschwappt wird, hieß es.

Katastrophale Zustände gab es weiterhin in der Gemeinde Ebensee (Bezirk Gmunden) im oberösterreichischen Salzkammergut. Zwar sank der Pegel des Traunsees, 50 Häuser standen jedoch noch immer unter Wasser, zwei Ortsteile waren komplett von der Außenwelt abgeschnitten, ganze Straßen wurden weggeschwemmt.

Spenden für Hochwasser-Opfer

Aufgrund der für viele Menschen dramatischen Situation als Folge der heftigen Niederschläge in Österreich haben mehrere Organisationen Spendenkonten eingerichtet:

• Volkshilfe: PSK-Konto: 1 740 400, BLZ 60000, Kennwort: "Hochwasserhilfe". Auch online Spenden sind möglich: www.volkshilfe.at

• Caritas: Spendenkonten der Erste Bank, Kontonummer 01234560, Bankleitzahl 20111 sowie das Spendenkonto der PSK, Kontonummer 7.700.004, Bankleitzahl 60.000. Das Kennwort ist "Katastrophenfonds Österreich". www.caritas.at

• HILFE IM EIGENEN LAND: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG; Ktnr: 12.200.002, BLZ 32000, Verwendungszweck: Hochwasser; www.hilfeimeigenenland.at

Kommentare

Nichts würden die bekommen, schon gar nicht von der Stadt Wien. Es herscht dort ohnehin eine Abzocke und bei diesen Einnahmen wird wohl eine entsprechende Versicherung leistbar sein. Ausserdem wurde dieses Gebiet damals extra zu diesem Zweck (Hochwasser) umgebaut. Alles andere erfolgt auf eigenes Risiko.

Jetzt bekommt der der Dilo von Weber wieder Geld für eine verwahrloste CC.
Das ist im Interesse der Stadt?
Gibts keine Klausel? Oder hat der Typ Generalvollmachten?
Spenden? aber ja gerne für Leute die alles verloren haben.
Aber sicher nicht für eine tiefrote Zone wie die Copa.
Dafür ist die Insel errichtet worden und daher sind mir persönlich die ganzen Typen der CC un Sunken City
WURSCHT

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