Hochwasser von

Vermisste Frau tot gefunden

Die Leiche der 23-Jährigen wurde von einem Passanten am Ufer der Salzach gefunden

Hochwasser an der Salzach © Bild: APA/MANFRED FESL

Die Leiche jener 23-jährigen Frau, die seit einer Woche nach einem Murenabgang in Taxenbach im Pinzgau vermisst wurde, ist am Sonntag bei Hallein Neualm am Salzachufer gefunden worden. Ein Passant hatte die tote Frau gegen Mittag entdeckt, teilte die Polizei mit.

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Das Auto, in dem sich die 23-Jährige und ihre Schwester befunden hatten, war am vergangenen Sonntag in einem Graben in Taxenbach von einer Mure erfasst worden. Während sich eine der beiden Frauen noch retten konnte, wurde die 23-Jährige vom Wasser erfasst und fortgerissen. Ein 48-Jähriger aus Taxenbach wird nach wie vor vermisst.

Am Samstag hatten Wasserrettung, Feuerwehr und Polizei ergebnislos bis 23.00 Uhr nach den Vermissten gesucht. "Wir sind auch heute Vormittag wieder ausgerückt", sagte Engelbert Haunsperger von der Wasserrettung am Sonntag. Gegen Mittag habe man die Suche unterbrochen, um den Einsatzkräften eine kurze Erholungspause zu gönnen, kurz darauf wurde die Frau dann gefunden.

Gespanntes Warten in Schärding

Während unterdessen an vielen Orten die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen, wartet man in Oberösterreich auf die nächste Schlechtwetterfront. Neue Unwetter, die am Sonntag in den Abendstunden und Nachtstunden auch über Teile Oberösterreichs niedergehen, könnten verstärkt Schärding betreffen. Eine entsprechende Warnung wurde bereits vom Hydrografischen Dienst an die Feuerwehr ausgegeben, berichtete Michael Hutterer von der Feuerwehr Schärding.

Wie weit der Inn in Folge der Niederschläge ansteigen wird, könne man laut Auskunft des Hydrographischen Dienstes gegenüber der APA noch nicht sagen. Es fehlten zum Teil auch noch Messwerte, da in Bayern einige Wetterstationen im Zuge des Hochwassers zerstört wurden.

"Der Bürgermeister ist bereits von mir informiert, Bauhofmitarbeiter richten die mobilen Schutzwände schon wieder her", so Hutterer. Die Reinigungsarbeiten wurden vorerst unterbrochen. Allerdings gelte es, besonnen zu bleiben: "Wir wollen die Bevölkerung nicht beunruhigen."

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