Hochwasser von

Flut verteuert Lebensmittel

In Deutschland fallen große Teile der Kartoffelernte aus – Könnte Engpässe geben

Gemüse stockbild © Bild: Corbis/David Buffington

Die Bauern leiden massiv an den Folgen des Hochwassers. Denn vielfach wurde die Ernte vernichtet. Das hat auch Auswirkungen auf die Konsumenten, da davon auszugehen ist, dass manche Produkte nun knapper und damit teurer werden. Speziell bei Kartoffeln aber auch bei Obst und Gemüse ist mit deutlichen Preisausschlägen zu rechnen.

Alleine in Oberösterreich wurde die Hälfte der Gemüseernte zerstört und auch bei Gurken, Erdbeeren und Kartoffeln gibt es große Ausfälle. Der Gesamtschaden soll 15 Millionen Euro betragen. Im Zentrum der oberösterreichischen Gemüseproduktion, Eferding, ist sogar ist mit besonders hohen Ausfällen zu rechnen aber auch in Tirol erwischte es einen guten Teil der Ernte.

Für Deutschland ist sogar teilweise mit Versorgungsengpässen zu rechnen. Wie die „Bild“ berichtete, kann es regional zu Problemen bei Pommes, Knödeln und Chips kommen. Das ist in Österreich zwar nicht abzusehen aber auch hier dürften die Preise deutlich steigen. Besonders bei Salaten, Kartoffeln und Erdbeeren. Damit einhergehend aber auch bei allen Fertigprodukten wie beispielsweise Chips und Pommes.

Kommentare

Der Mit- und Wettbewerb sorgt dafür, daß Preise eher fallen als steigen. Der Verbraucher irrt aber gewaltig, wenn er denkt, immer sei alles im Überfluss da. Heute konzentrieren sich die Produktionen auf wenige einzelne Anbaugebiete, und wenn dort Mißernten sind, dann eben auch in jedem Supermarkt. Das ist schwierig zu verstehen, aber die Realität. Ausweg: Selber garteln oder in der Region kaufen.

...wieviel Agrar-Anbaufläche haben wir - und wieviel wurden davon überflutet? ...da macht wieder einmal "jemand" kräftig cash!

Stimmt haargenau, dieser Anlass wird wieder einmal mehr für eine Verteuerung herangezogen. Nur in den ländlichen Gebieteniou und kleineren Orten werden diese Produkte noch aus der Umgebung bezogen. Alles andere ist (schlechtere) Importware.

Urlauber2620

Der Grünmarkt importiert ohnehin die meisten Waren aus dem Ausland (Kartoffeln aus Zypern oder Marocco, Zwiebel aus Holland, Salat aus Italien, Gurken aus Spanien usw.) nur jetzt haben sie die Möglichkeit auf Grund der Geschehnisse die Waren erheblich zu verteuern ohne selbst mehr bezahlen zu müssen. Und der Konsument ist der Dumme und hat meistens keine Ahnung von den wahren Hintergründen.

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