Hobby-Sprengmeister "renovierte" Hütte:
Selbst gebastelte Bombe hinterließ ein Loch

17-Jähriger baute Sprengsatz nach Anleitung im TV Explosion verursachte nur Sachschaden im "Labor"

Ein 17-jähriger Oberösterreicher hat mit einem selbst gebastelten Sprengsatz ein Loch in eine Mauer eines Wohnhauses in Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) gesprengt. Der Jugendliche blieb unverletzt, am Haus entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro, wie die Polizei mitteilte.

Hobby-Sprengmeister "renovierte" Hütte:
Selbst gebastelte Bombe hinterließ ein Loch © Bild: APA/Techt (Symbol)

Laut eigenen Angaben habe er im Fernsehen gesehen, wie man Sprengsätze herstelle, so die Polizei. Also wollte er es auch selbst ausprobieren, besorgte sich einige Feuerwerksraketen, füllte das Schwarzpulver in eine 25 Zentimeter hohe Metallflasche und versah diese mit einer Zündschnur. Dann lehnte er den Sprengsatz an die Mauer des Wohnhauses in Timelkam.

Bei der Detonation riss der Sprengkörper ein einen Meter mal einen halben Meter großes Loch in die Mauer. Verletzt wurde niemand. Der 17-Jährige konnte rasch ausgeforscht werden, in seiner Wohnung fanden die Ermittler diverse Gegenstände, die er zur Herstellung des Sprengsatzes verwendet hatte. Er muss mit einer Anzeige wegen Sachschadens und unerlaubtem Besitzes von Feuerwerksraketen rechnen.
(apa/red)