Hitzfeld streicht Kahn aus dem Teamkader:
Ein Spiel Sperre 'aus disziplinären Gründen'

Außerdem muss er 25.000 Euro Geldstrafe zahlen Beckenbauer hält Suspendierung für gerechtfertigt

Hitzfeld streicht Kahn aus dem Teamkader:
Ein Spiel Sperre 'aus disziplinären Gründen'

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München wird im kommenden Ligaspiel bei Hertha BSC Berlin ohne Torhüter Oliver Kahn antreten. Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld strich den 38-Jährigen "aus disziplinarischen Gründen" aus dem Kader, hieß in einer Aussendung.

Außerdem muss Kahn 25.000 Euro Geldstrafe zahlen. Über die genauen Gründe für die Suspendierung machten die Bayern keine Angaben. Kahn hatte zuletzt in Interviews seine Mannschaftskollegen Franck Ribery und Luca Toni kritisiert und eine Weihnachtsfeier frühzeitig verlassen.

Kahn akzeptierte die Suspendierung und erklärte: "Ich bin nicht ganz so überrascht. Ich verstehe das. Disziplin ist oberstes Gebot", sagte der ehemalige Fußball-Nationaltorhüter in München. Kahn rechnet damit, dass er im UEFA-Cup gegen Aris Saloniki wieder spielen wird.

Franz Beckenbauer hat die Suspendierung gerechtfertigt und das Verhalten des Tormannes bei der Weihnachtsfeier der Münchner gerügt. "Das ist ein Punkt, an dem die Mannschaft zusammenfindet. Da kann er als Kapitän nicht aufstehen und die Feier frühzeitig verlassen", sagte der Bayern-Präsident.

(apa/red)

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