Hitzewelle im Süden Pakistans: Bereits 12 Tote bei Temperaturen von bis zu 47 Grad

Hohe Luftfeuchtigkeit wegen aufziehendem Monsun

Eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 47 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit hat im Süden Pakistans mindestens zwölf Menschen das Leben gekostet. 30 weitere Menschen seien im Zusammenhang mit der Hitze in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete der Fernsehsender Geo TV unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden. Meteorologen haben für ganz Pakistan anhaltende Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit wegen des Monsuns vorhergesagt.

Die Menschen besonders in der Provinz Sindh leiden zudem unter wiederkehrenden stundenlangen Stromausfällen, die Klimaanlagen und Ventilatoren außer Betrieb setzen. Viele Menschen treibt die Hitze nachts aus dem Haus, sie schlafen draußen. Auch in der Hafenstadt Karachi gibt es immer wieder Stunden lang keine Elektrizität. Die Behörden ordneten dort inzwischen einen vorgezogenen Ladenschluss um 21.00 Uhr an, um Strom zu sparen.
(apa)