Hingis musste French Open absagen: Schweizerin fehlt nach Rom auch in Paris

Grund ist langwierige Rücken- und Hüft-Blessur Auch Srichaphan abgesagt, Andy Murray ist fraglich

Martina Hingis hat wie befürchtet nach Rom auch für die beginnenden French Open absagen müssen. Die Weltranglisten-Sechste aus der Schweiz, die in Roland Garros 1997 und 1999 das Endspiel erreicht hatte, leidet an einer langwierigen Rücken- und Hüft-Blessur. Abgesagt hat auch der Thailänder Paradorn Srichaphan, das Antreten des besten Briten und Weltranglisten-Zehnten, Andy Murray, ist fraglich.

Hingis hatte bereits vor Berlin, wo sie mit dem Achtelfinal-Aus ihren bisher letzten WTA-Tour-Auftritt hatte, eine sechswöchige Auszeit genommen. Hingis ist 13 Jahre auf der WTA-Tour und war vor zehn Jahren die Nummer 1 der Welt. Insgesamt 43 Einzel- und 37-Doppeltitel sowie rund 20 Millionen Dollar Preisgeld machen sie zu einer der erfolgreichsten Tennisspielerin aller Zeiten.

Hingis hatte eigentlich 2002 ihren Rücktritt erklärt, war aber Anfang 2006 sehr erfolgreich zurückgekehrt. Die Schweizerin spielte sich von Position 349 wieder in die Top Ten.

Nicht am Start sind auch Nicolas Kiefer und Paradorn Srichaphan. Für den Deutschen kommt Paris nach zwei Handgelenksoperationen und nun einjähriger Pause zu früh, auch der Thailänder leidet an einer Handgelenksverletzung.

Fragezeichen hinter Murray
Ein Fragezeichen steht auch hinter Andy Murray - und auch der Weltranglisten-10. hat sich am Handgelenk weh getan. Murray hatte in Hamburg gegen Filippo Volandri beim Stand von 5:1 aufgegeben. "Ich versuche immer optimistisch zu sein, aber ich glaube, es sieht wahrscheinlich nicht gut aus für die French Open", gestand Murray, der bis zur Aufgabe sehr gut gespielt hatte, ehe er sich bei einer Vorhand die Verletzung zugezogen hat.

Die Organisatoren haben auch je sechs (von acht) Wild Cards für die Einzel-Hauptbewerbe bekannt gegeben. Wie immer handelt es sich beinahe ausschließlich um Franzosen.

(apa/red)