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Heumarkt - Projektgegner sehen "Sieg der Zivilgesellschaft"

UNESCO will Abstimmung nicht kommentieren - Blimlinger für Überarbeitung der Parteistatuten

Die Gegner des Hochhaus-Projekts am Wiener Heumarkt frohlocken über die Ablehnung des Vorhabens durch die Grüne Basis: "Die Wiener Grünen haben den bisherigen Kurs der Wiener Grünen Planungsstadträtin (Maria Vassilakou, Anm.) nicht bestätigt. Es ist somit nicht nur ein großer Sieg der Zivilgesellschaft, sondern auch der demokratischen Instrumente", hieß es am Montag in einer Aussendung.

Die Initiative "Kunst- und Kulturschaffende - Stoppt das Hochhausprojekt am Wiener Heumarkt" freute sich über ein Ergebnis, das "umso erstaunlicher" sei, weil der Projektbetreiber selbst zuletzt von einer überproportionalen Zustimmung ausgegangen sei. "Es ist für die Politik der Stadt Wien auf jeden Fall höchste Zeit geworden, auf die zahlreichen Kritiker an diesem Projekt zu hören und die Bedürfnisse der Wiener Bevölkerung zu achten, anstatt auf Verordnungspolitik inklusive Agenturbewerbung von ungeliebten Projekten zu setzen", hoffen die Kritiker auf ein "sozial und kulturell verträgliches" Projekt.

Die österreichische UNESCO-Kommission wollte das Ergebnis der parteiinternen Abstimmung nicht kommentieren, wie auf APA-Anfrage betont wurde. Kritik an dieser kam vom grünen Bezirksvorsteher in Wien-Neubau, Thomas Blimlinger. Eine Urabstimmung sei kein passendes Instrument, um über derartige Themen abzustimmen, befand der erklärte Projektbefürworter im Gespräch mit der Online-"Presse". Die Parteistatuten sollten entsprechend überarbeitet werden.

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