Herminator in der Krise: Superstar kämpft
vor der WM in Schweden mit Problemen!

NEWS: Geht eine fantastische Karriere nun zu Ende? Oder schlägt Maier wie schon so oft nochmal zurück?

Herminator in der Krise: Superstar kämpft
vor der WM in Schweden mit Problemen!

Hermann Maier: Der Superstar kämpft vor der WM mit Problemen. Geht seine Karriere zu Ende? Oder schlägt der "Herminator" wie schon so oft noch einmal zurück?

Mit einem gequälten Lächeln quittiert der "Herminator" im Zielraum von Adelboden seine nächste "Pleite". Als Achter des Zwischenklassements ist er in den 2. Durchgang des Riesentorlaufs auf dem "Kuonisbergli" gestartet, am Ende reicht es wieder nur für Platz 15. Durchschnitt statt Spitze, Frust statt Lust beim besten und erfolgreichsten Skifahrer der letzten zehn Jahre. Und die ganze Skiwelt fragt sich einmal mehr in diesem Winter: Kann Hermann Maier nicht mehr gewinnen? Neigt sich die beispiellose Karriere des 34-jährigen Salzburgers so ganz und gar unspektakulär dem Ende zu?

Tatsächlich stand der Superstar des Skizirkus in seinen bisherigen 13 Saisonrennen nur einmal auf dem "Stockerl", als Dritter beim Super-G in Hinterstoder knapp vor Weihnachten. Danach der Tiefpunkt in Bormio: Auf seiner Lieblingsstrecke reichte es in den beiden Abfahrten vor Silvester nur zu Platz 23 und 28. Ein Debakel für einen Vollblut-Rennläufer seiner Kategorie.

Materialprobleme und Startnummer als Erklärungsversuch
Und nach jeder Enttäuschung folgen die immer gleichen Erklärungsversuche: Er habe einfach noch nicht die perfekte Abstimmung zwischen Ski und Schuh gefunden, die hohen Startnummern auf den wegen der außergewöhnlichen Witterung nicht immer perfekten Pisten machten ihm zu schaffen. Und überhaupt, mit dem neuen Skimaterial könnten heute auch andere Rennläufer jene extremen Kurvenradien fahren, die früher nur ein "Herminator" schaffte. Aber dann wieder Maiers Kampfansage für den Rest der WM-Saison: "Ich wurde seit meinem Unfall schon so oft abgeschrieben. Im Endeffekt bin ich aber immer wieder zurückgekommen."

Das WM-Ticket für Åre hat Hermann Maier jedenfalls fix in der Tasche - als regierender Riesentorlauf-Weltmeister von 2005. Auch damals wurde er nach enttäuschendem Abschneiden in Super-G und Abfahrt bereits abgeschrieben, bevor er im letzten Abdruck im Triumph zurückkehrte. Vielleicht konzentriert er sich auch diesmal auf den absoluten Saisonhöhepunkt im Februar? Maier-Trainer Andreas Evers gibt sich optimistisch: "Es fehlen momentan nur ein paar Kleinigkeiten. Ich bin mir aber sicher, dass wir die bald in den Griff bekommen. Dann wird er auch wieder Rennen gewinnen."

Hoffen auf die Jänner-Klassiker
Noch dazu, weil der "Herminator" vor einem Jahr ebenfalls erst relativ spät, in Kitzbühel im Super-G und eine Woche später in Garmisch in der Abfahrt, zugeschlagen hat - gerade rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in Sestriere, wo er Silber und Bronze holte und dabei zweimal Gold um zusammengerechnet 29 Hundertstel verpasst hat.

Bei Olympia und WM noch nie ohne Medaille
Noch nie in seiner Karriere ist er von einem Großereignis ohne Medaille nach Hause gefahren. "Das soll mir erst einer nachmachen", sagt Maier. Und: "Mit meinen Erfolgen hab ich mir selbst die Latte hoch gelegt. Daran werde ich natürlich immer gemessen."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!