Hermann Maier über sein derzeitiges Leben:
Sein Weg zum Südpol und das Single-Dasein

Herminator: "Irgendwann möchte ich Kinder haben" "Irgendwie ist das doch der Sinn unseres Daseins"

Das ehemalige Ski-Ass Hermann Maier ist am Weg zum Südpol. Schon im Skisport galt er als "Extremer". Nun will er bewiesen, dass er es noch immer drauf hat. Und plaudert dabei auch noch über sein normalerweise streng geheim gehaltenes Privatleben.

Im Interview mit der "Bild am Sonntag" erzählt er von seinem derzeitigen Leben. Braucht er denn diese Herausforderungen wie einen Wettlauf zum Südpol? "Vielleicht, ja. Aber die Expedition wird wirklich extrem anstrengend: Wir werden 16 Stunden am Tag marschieren, vier Stunden schlafen, in der restlichen Zeit das Zelt auf- und abbauen, Wasser auftauen, Essen kochen. Und das bei minus 40 Grad. Ich freue mich auf die Weite, auf die Einsamkeit. Wir sind ja im Nirgendwo. Und auch wenn in jedem Team vier Leute sind, so werden wir sicher nur das Nötigste reden, um Kraft zu sparen", erzählt der Kämpfer.

Hausbau
Als Ski-Rentner hat er dem Skifahren aber natürlich nicht abgeschworen. Seine Tage auf zwei Brettern schauen aber anders aus, als früher: "Ich habe viele Skitouren abseits der Pisten im Gelände gemacht. Also den Berg hinaufwandern, dann runterfahren. Wir haben hier in Österreich ja beste Bedingungen mit herrlichen Skigebieten wie Flachau oder Obertauern, die ich nun ohne Zeitdruck genießen kann."

Denn Sommer hat er dazu verwendet als gelernter Maurer sein Haus umzubauen. Deshalb hat er auch viel selbst gemacht: "Viel geplant – und natürlich angepackt. Ich habe ausgeschachtet, gemauert, Heizungen installiert und mehr. Wenn man so viel allein macht, hat man auch nie frei. Das war alles sehr aufwendig..." Und weiter: "Kinder passen auf jeden Fall hinein. Bis es aber so weit ist, ist Platz für Freunde."

"Ich bin Single"
In letzter Zeit wurde ja viel spekuliert, jetzt ist es raus: "Ich bin Single. Aber mein Privatleben ist auch nicht so interessant, finde ich." Und: "Ja, ich bin überzeugt, dass ich ein Familienmensch bin. Irgendwann möchte ich Kinder haben. Ich will sie aufwachsen sehen, mit ihnen Zeit verbringen, Ski fahren. Irgendwie ist das doch der Sinn unseres Daseins. Als ich noch aktiv war, hätte mir die Zeit gefehlt. Nun schaut es anders aus. Und ich werde ja nicht jünger..."

Ins Dschungelcamp zu fahren oder an "Dancing Stars" teilzunehmen kommt für Herminator nicht infrage. "Da bin ich lieber allein in der Wildnis...", meint Hermann Maier dazu.

(red)

Kommentare

mfp7764 melden

Er ist gern in der wildnis DANN BLEIB BITTE DORT ABER SPENDE DIE MILLONEN DI DU HAST VON DER RAIFFEISENBANK ARMEN FAMILIEN-DAS WÄRE NE GUTE IDEE.

thenexturigeller melden

Re: Er ist gern in der wildnis Kennen Sie denn den Herrn Maier so gut, dass sie wissen, ob er nicht ohnehin spendet? Die meisten Promis hängen sowas nämlich nicht unbedingt an die große Glocke. Ich kenne ihn leider nicht so gut, habe daher keine Ahnung, ob er spendet, oder nicht. Aber ich maße daher auch nicht an, solche Meldungen zu schieben.

mfp7764 melden

Re: Er ist gern in der wildnis ich kenne herrn mayer nicht,aber dafür die raiffeisenbank sehr gut,und die haben in der zeit wo ich dort beschäftigt war nicht mal einen euro für arme leute gespendet.also habe ich ein insiderwissen.und ich denke warum sollte man einen meschen sponsern der nicht mehr in der öffentlichkeit für österreich unterwegs ist,und am nordpol spazieren geht.das geld könnten andere leute wichtiger brauchen-oder nicht?

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