Helsingborg-Spieler sind scharf aufs Match:
Die Schweden gehen ausgeruht ins Rennen

Schwedens Meisterschaft seit 28. Oktober zu Ende Überraschender 3:2-Triumph gegen Galatasaray

Helsingborg-Spieler sind scharf aufs Match:
Die Schweden gehen ausgeruht ins Rennen

Während sich der Akku vieler Austria-Spieler bereits dem Ende nähert, fiebert Helsingborgs IF (HIF) frisch und ausgeruht dem Fußball-UEFA-Cup-Duell entgegen. "Meine Spieler sind scharf auf dieses Match", erklärte Helsingborg-Coach Stuart Baxter im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Die schwedische Meisterschaft ist seit 28. Oktober beendet, Helsingborg kann sich daher seither auf den Europacup konzentrieren.

Und das tut dem Verein gut. Nach dem 1:1 im heimischen Olympia-Stadion gegen Panionios Athen und dem 3:2 auswärts gegen Galatasaray Istanbul könnten die Südschweden mit einem Sieg über den österreichischen Tabellenführer den Aufstieg in die KO-Phase bereits endgültig fixieren. Trotz des tollen Starts drückte sich der 54-jährige Baxter über die Chancenverteilung vorsichtig aus.

"Wir müssen bescheiden sein. Vor einem Monat haben noch alle gesagt, dass Helsingborg der größte Außenseiter in der Gruppenphase ist. Uns bietet sich eine tolle Chance, aber wir haben vollsten Respekt", so der Engländer, der die Austria in den beiden jüngsten Derbys gegen Rapid sowie beim 1:2 gegen Bordeaux beobachten ließ. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht."

3:2-Sensation gegen Galatasaray
Über die 3:2-Sensation gegen Galatasaray meinte der mit einer Schwedin verheiratete Baxter: "An diesem Tag ist vieles zusammengekommen. Die Spieler haben eine tolle Leistung gebracht und Galatasaray hat uns wahrscheinlich unterschätzt."

Der Verein aus der zweitgrößten Hafenstadt Schwedens (92.000 Einwohner) feiert 2007 das hundertjährige Bestehen. Mit dem siebenten Meistertitel der Geschichte klappte es zum Jubiläum nicht, denn Henrik Larsson und Co. belegten nur Rang acht. Die aktuellen Erfolge im UEFA Cup entschädigen aber Spieler, Funktionäre und Fans gleichermaßen.

Superstar Larsson
Und die Hoffnungen beim Teilnehmer der Champions-League-Gruppen-Phase 2000/01 ruhen natürlich auf Superstar Larsson. "Mit ihm zu arbeiten, ist ein Genuss. Er ist Profi durch und durch. Die einzige Sonderbehandlung, die ich ihm zukommen lasse, sind die längeren Pausen zwischen den Spielen. Seine Regenerationszeit ist doch länger geworden", so Baxter über sein Aushängeschild.

Doch Helsingborg ist nicht nur Larsson. Das weiß auch Austrias Co-Trainer Sepp Michorl, der die Rot-Blauen beobachtet hat und auch vor den Afrikanern Adama Tamboura (Mali), Rene Makondele (Kongo) und Razak Omotoyossi (Benin) warnte.

Baxter war Teamchef von Südafrika
Helsingborg-Coach Baxter war bisher ein echter Weltenbummler, arbeitete als Spieler und Trainer u.a. in England, Schottland, Australien, den USA, Portugal, Norwegen, Südafrika, der Schweiz, Japan und Schweden. Sein interessantester Job war aber wohl jener als Teamchef Südafrikas von März 2004 bis November 2005. "Das war eine fantastische Erfahrung. Die Spieler, das Land und die Leute sind großartig. Lediglich die Politik des Verbandes war negativ", so Baxter, der nach dem Scheitern in der WM-Quali 2006 gehen musste.

Baxter ist sich sicher, dass es 2010 "eine fantastische WM geben wird". Zur großen Sicherheitsdiskussion meinte aber auch Baxter nachdenklich: "Die Kriminalität wird größer als bei anderen Turnieren sein."
(apa/red)

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