,Helmut darf sich nicht aufgeben ...!‘

,Helmut darf sich nicht aufgeben ...!‘

Helmut Zilk: Sein dramatischer Überlebenskampf auf der Intensivstation des Wiener Wilhelminenspitals. Dagi und die Ärzte kämpfen mit ihm.

Er kämpft. „Und wir kämpfen mit ihm um ihn, dass alles gut geht. Derzeit ist sein Zustand zwar ernst, aber stabil“, sagt ein Arzt der kardiologischen Intensivstation des Wiener Wilhelminenspitals.
Ernst, aber stabil.
Stabil, aber ernst.

Die medizinische Floskelsprache lässt wohl ausreichend Platz für Interpretationen – an der Dramatik der Situation kommt aber auch sie nicht vorbei: Der bald 79-jährige Patient Helmut Zilk ist sehr, sehr krank.
Gattin Dagmar Koller, die seit Tagen bis lange nach Mitternacht an seinem Intensivbett weilt: „Ich weine mich kaputt. Helmut ist mein Leben. Ich weiß nicht, was ich ohne ihn machen sollte. Ich brauche ihn! Er darf sich nicht aufgeben!“

Seit Montag im Tiefschlaf. Professor Kurt Huber, der kardiologische Chef des Wilhelminenspitals, hat das Problem seines prominenten Patienten schon sehr bald erkannt: Weil sich nach der vorwöchigen Implantierung eines elektronischen Schrittmachers aufgrund von Vorschädigungen diverser Organe sein Zustand trotz intensiver Behandlung nicht bessern wollte, wurde Helmut Zilk am vergangenen Montag in künstlichen Tiefschlaf versetzt.

Er wurde intubiert und wird seither künstlich beatmet. Alle wichtigen Organe werden maschinell unterstützt.

Seit Montag ist Helmut Zilk nicht mehr ansprechbar. Dagmar Koller sitzt verzweifelt an seinem Intensivbett und versucht, dem Bewusstlosen Mut zuzusprechen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS