Konsequenzen von

Klage gegen Helene Fischer

Nach Mobbing-Vorwürfen hat sich Sängerin nicht bei Burgenländer entschuldigt

Helene Fischer © Bild: APa/EPA/Hoppe

Der 62-jährige Burgenländer Heimo Eitel, der sich von Schlagerstar Helene Fischer gemobbt fühlt, will in den nächsten Tagen Klage gegen die Sängerin einreichen. Sie soll ihn und eine Gruppe von Menschen mit Handicap vor einem Konzert u.a. ausgelacht haben, sagte er. Eitels Vorschlag, sie solle bis Freitagabend bei ihm anrufen und sich entschuldigen, ist sie nicht gefolgt, erzählte er.

"Nein, Frau Fischer hat nicht angerufen", so Eitel, der selbst an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose, Anm.) erkrankt ist, am Samstag. Er werde den Gang vor Gericht nicht scheuen, meinte er. Zuvor wolle er sich am Montag in einer "Entgegnung" an die Medien richten. Bis die Klage eingereicht wird, werde es noch etwas dauern, "der Montag wird sich (wie zuvor von ihm angekündigt, Anm.) nicht ausgehen." Ein Schlichtungsverfahren am Donnerstag in Eisenstadt endete erfolglos.

"Sie muss sich bei mir entschuldigen"

Der enttäuschte Fan der Schlagersängerin meinte, "sie muss sich bei mir entschuldigen, in welcher Form auch immer. Sie kann anrufen oder einen persönlichen - nicht vom Anwalt oder vom Management - Brief schreiben." Auf die Frage, ob er es nicht für möglich halte, dass es sich bei der Angelegenheit um ein Missverständnis handeln könnte, erklärte er: "Ja, das könnte schon sein. Aber auch dann muss sie sich bei mir entschuldigen." Eine Klage, räumte er ein, könne er dann auch zurückziehen.

"Vorwürfe schockieren mich sehr"

Fischer selbst erklärte in der Freitagsausgabe der deutschen "Bild"-Zeitung: "Die Vorwürfe schockieren mich sehr." Der Star wies die Vorhaltungen zurück. "Es liegt mir fern, jemanden in irgendeiner Weise zu diskriminieren, und ich habe das auch noch nie getan. Ich respektiere und achte prinzipiell jeden Menschen von ganzem Herzen. So bin ich erzogen worden und so lebe ich es", so Fischer zur "Bild".

Kommentare

Dieser Mann benutzt seine Behinderung als Druckmittel, das ist verwerflich.
Es gibt doch keine Verpflichtung oder Gesetz sich mit solchen Typen abgeben zu müssen, und Behinderung ist kein Grund dafür.

Befremdlich wenn jemand schon mit " Sie muss, sonst werde ich " beginnt!

Also sorry, wenn ich von jemand wirklich so beleidigt werde, dann will ich doch nicht gleichzeitig als Entschädigung ein Konzert von der selben Person. Da will ich eigentlich gar nichts mehr. Bei allem Respekt gegenüber behinderten u. kranken Menschen, aber da scheint wohl jemand seine sehr eigene und wahrscheinlich übertriebene Sicht der Dinge zu haben.

Peinlich für die Burgenländer. Der Wichtigtuer soll mal schön die Klappe halten.

strizzi49 melden

Also auch, wenn es sich um ein Missverständnis seinerseits handelt, muss sie sich entschuldigen? Die Krankheit, die der Mann hat ist sicher schlimm! Aber ich wusste nicht, dass diese Krankheit sich auch auf den Geist schlägt!
Und woher nimmt dieser Mann das Geld, eine Person zu klagen, die sich sicherlich bessere und teurere Anwälte leisten kann, als er?

strizzi49 melden

Steckt da vielleicht eine Lobby dahinter, für die er nur das Aushängeschild ist?

jack06 melden

Der Herr Eitel kommt mir ein bisschen eitel vor. Er sollte aufpassen, dass nicht er wegen Rufschädigung verklagt wird.
Zudem sollte man ihm ein lebenslängliches Hörverbot für die tollen Helene Fischer-Songs aussprechen!

Urlauber2620
Urlauber2620 melden

na so toll sind die Songs der Fischer aber nicht. Nur weil sie Fans hat die sich das anhören ist das nicht zwingenderweise ein Grund sie allgemein als Maß aller Dinge zu sehen. Und der Kläger wird wahrscheinlich ihre CD's im Garten aufhängen um die Vögel zu vertreiben.

friesi38 melden

@Urlauber2620: Danke! Ich hab schon glaubt das ich der einzige Mensch bin,der ihre Musik nicht mag.
Sie sollte sich lieber für den Playboy ausziehen!! :)Schön ist sie ja!

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