Hektische Personalsuche bei der ÖVP:
Generalsekretär Kaltenegger tritt zurück

Tiroler Hannes Rauch als Nachfolger gehandelt Mikl-Leitner "wahrscheinlich" neue Innenministerin

Hektische Personalsuche bei der ÖVP:
Generalsekretär Kaltenegger tritt zurück © Bild: Reuters/Föger

In der ÖVP-Personaldebatte gibt der erste auf. Generalsekretär Kaltenegger, enger Weggefährte des scheidenden Parteiobmanns Pröll, zieht sich aus der Politik zurück. Topfavorit auf Kalteneggers Nachfolge ist nach den Absagen von Christopher Drexler und ÖAAB-Generalsekretär Lukas Mandl der Tiroler Hauptgeschäftsführer Hannes Rauch. Indessen geht das Ringen um die letzten freien Posten weiter.

Rauch hat bereits Erfahrungen in der Parteizentrale der Volkspartei gesammelt, wo er vor seinem Wechsel in die Landespolitik im Jahr 2006 als Kommunikationschef tätig war. Erste Sporen auf Bundesebene hatte sich der Kufsteiner als Pressesprecher im Innenministerium verdiente.

Mit der Kür Rauchs könnte auch das Problem gelöst sein, dass Tirol durch den wahrscheinlichen Abgang von Familienstaatssekretärin Verena Remler nicht mehr in führender Bundesfunktion vertreten wäre.

Remler vor Abgang
Als fix galt, dass Spindelegger Außenminister bleibt und einen Staatssekretär aus dem eigenen Beamtenapparat bekommt. Ebenfalls ihren Posten behält Wissenschaftsministerin Karl. Wirtschaftsminister Mitterlehner verliert möglicherweise seine Staatssekretärin Remler, dafür bekommt er die Familienagenden ganz unter seine Fittiche.

Mikl-Leitner statt Fekter
Neu besetzt wird das Finanzministerium mit der bisherigen Innenministerin Fekter, die allerdings ohne Staatssekretär der eigenen Partei auskommen muss. Ihre Nachfolgerin dürfte die niederösterreichische Landesrätin Mikl-Leitner werden. Sie bekommt vermutlich ein Staatssekretariat für Integration dazu.

Nachfolgerin für Bandion-Ortner gesucht
Offene Baustelle ist das Justizministerium, wo nach der Absage des Salzburger ÖVP-Obmanns Haslauer offenbar nach einer Frau als Nachfolgerin für Claudia Bandion-Ortner gesucht wird. Im Landwirtschaftsministerium könnte sich Nikolaus Berlakovich halten. Angesichts der diversen Absagen ist aber weder bei Remler noch bei Finanzstaatssekretär Lopatka deren Abschied aus der Regierung ganz fix. Jedenfalls sollen die ÖVP-Personalia allerspätestens am Mittwoch in einem Parteivorstand geklärt sein.

(apa/red)

Kommentare

Ivoir

die letzten freien Posten Bei den nächsten Wahlen muß ganz Österreich UNGÜLTIG wählen und das bei höchster Wahlbeteiligung

esnutzt alles nix sie schaufeln sich ihr eigenes grab . und das in windeseile. und die beispiele wie ruttensdorfer und michaelis...sind so weit von effektivität entfernt dass sie besser mich hinsetzen sollten. wo ist da christlich + sozial? ja herrschaften .. gute nacht...

ÖVP Persolandecke Der weitere Absturz der ÖVP ist wirklich nicht aufzuhalten. Die Personaldecke ist dünner wie bei allen anderen Parteien da man nur den Günstligen die ein reifes Alter erreicht hat, die guten Posten belässt. Das man sich von den Wählern in einer Art entfert hat, die nur noch Kopfschütteln verursacht. Siehe Tema Stromversorgung. Man bringt Projekte auf Schiene die den folgenden Generationen ein Milliarden Finanzdesater beschert (Brenner Basistunnel) und ist auch noch stolz darauf. Man lässt einen Michaelis wüten und hätl einen Idioten wie den Ruttensdorfer bis zur letzten Minute. Wegen Isidergeschäfte angeklagt, ach Peanuts.

christian95 melden

Bei der ÖVP gibt es bald so viele Minister wie bei FPÖ/BZÖ Jeder neue ÖVP Obmann spricht von einem Neubeginn. Trotzdem geht es mit der ÖVP weiter bergab.

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Re: Bei der ÖVP gibt es bald so viele Minister wie bei FPÖ/BZÖ bin selbst schwarz.Gestern hat uns Finnland gezeigt wo es lang geht.Bei der nächsten NR.Wahl hoffe ich BLAU vor noch ein TOR........

keinbrauner melden

Re: Bei der ÖVP gibt es bald so viele Minister wie bei FPÖ/BZÖ Hallo maultier, und da glauben Sie, daß es mit den blauen Chaoten besser wird. Sie haben es ja in der Regierung Schüsseerl schon bewiesen welches Personal sie haben.
Außer einstreifen haben sie nichts zustande gebracht.

Ivoir

Hektische Personalsuche Ich finds ja interessant: Ein einziger Mann dankt aus Gesundheitsgründen ab und schon will man die halbe Regierung umbilden. Bei aller Hektik leidet am Ende die Qualität des jeweiligen Amtes.

geronimo75 melden

Mutige nach vor Das Volk liebt es zu kritisieren. Kritisiert wird meist jenes wozu man eigentlich gar nicht in der Lage ist es auszuüben. Damit möchte ich keine Lanze für "Politgaunereien" brechen - aber, bitte schön liebe Landsleute, meldet Euch doch freiwillig, beweisst Euch, zeigt dass ihr es besser könnt - vielleicht werden Eure Stimmen ja auch wirklich erhört - zum Wohle einer besseren gemeinsamen Zukunft. Überlegen, beweisen und danach zurecht jammern welche Vorgänger man doch hatte. Ich bin mir sicher, einmal am Tropf gehangen wird man selbst von unstillbarer Gier gefangen.

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Re: Mutige nach vor Na ja, lieber ger..75 - wer kritisiert nun wen?

christian95 melden

Re: Mutige nach vor 20.8.: "Ich habe versprochen, die Steuern in dieser Regierungsperiode nicht zu erhöhen. Und das halte ich." (Pröll)

1.9.: "Ich bin nicht bereit, neue Steuern einzuführen. Wir haben jetzt schon eine Steuerbelastung, die sich gewaschen hat." (Pröll)

Bauernförderung:

Hannes E. 132.830 (im Vorjahr 84.267 +58%)
Christa E. 125.311 (44.042 +185%)
Leopold Z. 121.368 (52.239 +132%)
Helmut K. 120.542 (60.274 +100%)
Wolfgang L. 118.840 (41.829 +184%)
Josef K. 116.914 (43.461 +169%)
Annemarie M. 113.425 (50.466 +125%)
Maria S. 113.300 (27.925 +306%)
Karin S. 111.144 (18.992 +485%)


Bis 100.000 Einkommen zahlen die Bauern einen kleinen Pauschalbetrag als Steuern. Das heißt: 160.000 Bauern zahlen im Schnitt € 200.- Steuern pro Jahr! Bauern wird die gesamte MÖST rückvergütet.

christian95 melden

Spindelegger war viele Jahre mit Kaltenegger im Team Nun schickt er Kaltenegger in die Wüste...

Kommt Frau Mikl-Leitner dann besteht die ÖVP fast nur mehr aus NÖ. Was dazu alle anderen Bundesländer sagen werden?

mmeinung melden

Re: Spindelegger war viele Jahre mit Kaltenegger im Team LH Pröll diktiert die ÖVP, nur weiter so, es sind eh nur mehr ca. 20 %, Strache wirds freuen weil der braucht nur warten..
aber Pröll kapiert das nicht... vielleicht will Pröll Bundespräsident von Niederösterreich werden?????

christian95 melden

Re: Spindelegger war viele Jahre mit Kaltenegger im Team "Die Rache des Erwin Pröll":

Nachdem ihm die westlichen Bundesländer eine Kanditatur zum Bundespräsidenten verwehrt haben, bekommen sie nun kein Ministeramt.

keinbrauner melden

Re: Spindelegger war viele Jahre mit Kaltenegger im Team Was soll der kahle Erwin kapieren ? Wie man sein Bundesland extrrem verschuldet das kann er schon. Und mehr als rumbrüllen will er nicht.

Domino Pröll hat den ersten Stein geworfen, der Rest folgt.

christian95 melden

Warum wohl? In vielen Ländern in Europa gewinnen konservative Parteien. (Ungarn, Deutschalnd, England, Finland usw.) In Österreich verliert die konservative ÖVP immer mehr und liegt lt. Umfragen schon am 3. Platz. Warum wohl????

keinbrauner melden

Re: Warum wohl? Die Ungarische Partei um Orban und die Echten Finnen, kann man nationalistisch und nicht konservativ bezeichnen.
In Deutschland haben die Konservativen CDU-CSU-FDP in Umfragen schon lange keine Mehrheit mehr.
Man muß sich nicht vor den Konservativen sondern von dem Nationalen Pack (siehe Strache) fürchten. Die letzte Nationale Katastrophe ist erst 65 Jahre vorbei.

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Abspecken soll die devise sein und nicht wieder ein neuen Sekitäriat welchen nichts bringt, Das fängt ja wieder gut an , diese augeblähte Regierung noch mehr aufzublähen.

geronimo75 melden

Re: Abspecken falscher ansatz - noch mehr aufblähen - denn alles was mal über das mass rausreicht - platzt eines tages - auch die hoffnung auf eine geeignete regierung
und es wird krachen ..... uuuuuiiiiihhhhh

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Re: Abspecken Es ist mir sowieso ein Rätsel, dass man einfach einen Staatssekretär irgendwo wegnehmen kann und der dort anscheinend auf einmal nicht mehr gebraucht wird. Was hat der dann bisher dort getan - Luftlöcher produziert?

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