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Heimisches Label neubau
eyewear druckt Brillen in 3D

Produziert wird am Silhouette-Firmenstandort in Linz

Das österreichische Brillenlabel neubau eyewear druckt Brillen in 3D. Dieser Produktionsprozess mache nicht nur sehr präzise Details möglich, sondern sei auch umweltfreundlich, weil so gut wie keine Überschussmaterialien anfallen, teilte die seit 2016 bestehende Marke am Montag mit. Gedruckt wird am Firmenstandort in Linz - neubau eyewear gehört zum Konzern Silhouette International.

Bei den Modellen handelt es sich um die Kreationen der bestehenden Serie "The Wire" aus lightweight Stainless Steel mit einem Upgrade in Form von unterschiedlichen 3D-Applikationen, die sehr feine, gravurähnliche Details aufweisen. Zwölf Stunden werde an den Teilen für eine Brille gedruckt. Schicht für Schicht schmilzt der Laser superleichtes Kunststoffpulver. Weitere zwölf Stunden müssen die Applikationen für die weitere Verarbeitung abkühlen. Frisch aus dem Drucker sind alle, wie das Ausgangsmaterial, weiß. Nachträglich erhalten sie satte Farben wie Blau, Rot, Grün, Mint, Grau oder Schwarz. Die 3D-Modelle sind ab April in sieben Varianten, kombiniert mit Stainless Steel, um je 299 Euro erhältlich.

Vorbei sind also die Zeiten, in denen man die 3D-Brille nur mit klobigen Plastikgestellen für den Konsum von Spezialeffektfilmen im Kino verband. neubau eyewear wurde im Sommer 2016 gegründet und versteht sich als Hommage an den Wiener "Kreativbezirk" Neubau.

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