Heftige Unwetter im Westen Österreichs: Murenabgänge und Überschwemmungen

Zahlreiche Straßen und Keller stehen unter Wasser Tiroler Oberland: 250 Personen in Sicherheit gebracht

Heftige Unwetter im Westen Österreichs: Murenabgänge und Überschwemmungen

Hauptsächlich betroffen waren die Bezirke Landeck und Imst. Murenabgänge oder Überschwemmungen führten zur Sperre der B171 in Strengen, der Paznauntalstraße (B188) zwischen See und Kappl, der L16 im Gemeindegebiet von Jerzens, der L68 in Flirsch und der Hahntennjochstraße (L246).

Im Zuge eines starken Gewitters wurden am Golfplatz von Seefeld infolge eines Blitzschlages drei Personen leicht verletzt. Sie wurden zur Kontrolle in die Klinik nach Innsbruck gebracht.

Mehrere Murenabgänge in Vorarlberg
In Vorarlberg mussten nach einem heftigen Murenabgang bei Klösterle im inneren Klostertal 28 Einwohner in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Häuser, Straßen, mehrere Fahrzeuge, Wiesen und teilweise auch Infrastruktureinrichtungen wurden überflutet und beschädigt. Die Klostertalerstraße und mehrere Gemeindestraßen waren unpassierbar. Etwa 120 Einsatzkräfte waren mit Auspump- und Aufräumarbeiten beschäftigt.

Schwere Gewitter in Salzburg
Während es in den meisten Salzburger Landesteilen keine größere Schäden gab, waren in den Pongauer Gemeinden St. Johann, St. Veit und Schwarzach Bäume umgestürzt und Keller überflutet. In St. Johann kam es im Ortsteil Zoglau auch zu einer Hangrutschung.

Auch in Bad Gastein stand wegen eines Stromausfalls im Seniorenheim der Lift still. Die Feuerwehr musste vier Bewohner befreien.

Kärnten: Bäume entwurzelt, Keller überflutet
Heftige Gewitter richteten auch in Oberkärnten Schäden an. Bäume wurden entwurzelt, Keller unter Wasser gesetzt, am Ossiacher See ging ein Boot unter. Insgesamt gab es drei Verletzte. In Villach traf ein umstürzender Baum zwei aneinander vorbeifahrende Autos. Die Feuerwehr musste den Baum zersägen, um die Insassen befreien zu können.

Eine 45-jährige Autolenkerin erlitt schwere Verletzungen, ebenso ein im zweiten Wagen mitgefahrener junger Mann. Der 18 Jahre alte Lenker des zweiten Autos kam mit leichten Blessuren davon. Die beiden Pkw haben nur noch Schrottwert.

Am Ossiacher See hatten am Abend Passanten Alarm geschlagen. Sie hatten ein im See untergehendes Boot beobachtet. Die Feuerwehr rückte aus und barg das Boot. Es war durch den Sturm vom Ufer abgetrieben worden, an Bord war niemand.

(apa/red)

Kommentare

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Bitte, bitte, bitte Ich möchte ein paar kühlende Gewitter für Wien!!!! Ohne Sach- und Personenschäden natürlich.

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Re: Bitte, bitte, bitte Dein Kommentar ist überflüssig, du Vollkoffer. Weißt du wie groß der Schaden im Tiroler Oberland wieder ist?
Nicht zu vergessen unsere Angst vor noch mehr Unglück.

Blink188 melden

Re: Bitte, bitte, bitte Er hat ja nur gesagt das er ein kühlendes Gewitter für Wien will, was ist da das Problem??? Und gleich mit Vollkoffer zu antworten zeigt nicht gerade von Intelligenz!
Das die Schäden in Tirol groß sind, steht ja außer Diskussion, und so was wünscht sich ja keiner, weder in Wien noch irgendwo anders in Österreich!!!

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