Heftige Unwetter verwüsten Philippinen:
Erdrutsche fordern zahlreiche Todesopfer

Ganze Dörfer von riesigen Schlammlawinen überrollt Erstes Aufatmen: Wetter bessert sich langsam wieder

Heftige Unwetter verwüsten Philippinen:
Erdrutsche fordern zahlreiche Todesopfer © Bild: Reuters/de Castro

Neuerliche Unwetter auf den Philippinen forderten hunderte Menschenleben. Bergungsmannschaften konnten Häuser erreichen, die bei zahlreichen Erdrutschen völlig im Schlamm versunken waren. Die Unwetter gingen auf Tropensturm "Parma" zurück, der tagelang mit Niederschlägen über den nördlichen Philippinen stand.

"Gut, dass die Sonne herausgekommen ist", sagte der Bürgermeister von La Trinidad, Artemio Galwan. In der Ortschaft gut 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Manila hatte einziger Erdrutsch Dutzende Häuser verschüttet hatte. "Die Helfer haben eine Reihe von Häusern erreicht, die vollständig im Schlamm versunken waren." Er appellierte an die Behörden, mehr Leichensäcke und Särge zu liefern.

Hubschrauber brachten Hilfsgüter in die betroffenen Regionen, weil etliche Straßen noch immer von Schlammmassen verschüttet waren. Die Erdrutsche wurden vom Taifun "Parma" ausgelöst. Zuvor hatte der Tropensturm "Ketsana" auf den Philippinen bereits 337 Menschen in den Tod gerissen. (apa/red)