Heftige Unwetter in der Oststeiermark:
9.000 Küken von Mure mitgerissen & getötet

Zahlreiche Keller nach starkem Regen überflutet KLICKEN: Immer top-aktuell: So wird das Wetter!

Im oststeirischen Bezirk Feldbach sind rund 9.000 Küken von einer Mure getötet worden. Nach starkem Regen hatten sich am Sonntagnachmittag Schlammmassen von einem Hang gelöst und waren in die Stallungen eines Landwirts eingedrungen. Die Mure riss die eine Woche alten Tiere mit bis in den Innenhof. Im gesamten Bezirk waren am Samstag rund 15 Feuerwehren damit beschäftigt, Keller auszupumpen und Straßen zu räumen.

In Oberauersbach seien in zehn Minuten rund 50 Liter Wasser gefallen, mitunter hätte es auch gehagelt. "Im Großteil des Bezirks Feldbach sind Straßen und Keller überflutet. In Gnas ist eine Mure abgegangen, eine weitere in Oberauersbach." Letztere sei über den ersten Vorhof eines Bauernhofs durch zwei Stallungen bis in den Innenhof eingedrungen. "Dabei haben die Massen alle 9.000 Küken mitgerissen", so Meier. Nach Angaben der Polizei wurden auch rund 3.000 Kilogramm Futter vernichtet. Der Schaden wird auf mindestens 6.000 Euro geschätzt.

Zwei Landstraßen - eine im Ortsgebiet von St. Stefan, eine weitere zwischen Burgfried und Gnas - mussten wegen Hochwasser gesperrt werden. "In den Äckern steht das Wasser. Der Schlamm hat teilweise auch Gemeindestraßen unpassierbar gemacht", erklärte der Pressebeauftragte. Die Feuerwehr musste zahlreiche Keller auspumpen, auch in einem Baumarkt in Feldbach war Wasser eingedrungen. Besonders betroffen waren die Ortschaften Gnas, St. Stefan und Riegersburg.

Wie die Polizei mitteilte, musste im Bezirk Hartberg auf Grund des starken Regens die Lafnitztalstraße L411 kurzfristig gesperrt werden. Die Straße stand teilweise bis zu 20 Zentimeter unter Wasser. Auch in Radkersburg mussten Keller ausgepumpt werden.

(apa)