HC Strache von

Weltweite Kritik

Internationale Organisationen empört über Karikatur auf Facebook-Seite des FPÖ-Chefs

HC Strache - Weltweite Kritik © Bild: APA/TECHT

Die als antisemitisch kritisierte Karikatur auf der Facebook-Seite von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat internationale Kritik hervorgerufen. Nach der Anti-Defamation League in New York meldete sich auch der World Jewish Congress (WJC) zu Wort. Dessen Präsident Ronald Lauder zeigte sich "empört" über die angeblich antisemitische Darstellung. Österreich müsse sich von Strache abgrenzen, um seine internationale Glaubwürdigkeit zu behalten.

Der Cartoon auf Straches Facebook-Auftritt stelle Juden in der gleichen Weise dar wie Publikationen der Nazis, so der WJC. "Eindeutig und nicht zum ersten Mal versucht der FPÖ-Chef, eine antisemitische Stimmung anzuheizen." Straches wiederholtes Leugnen sei nicht glaubwürdig, da dessen Taten und Worte für sich sprächen. Der Skandal selbst zeige, dass antisemitische Ressentiments in Österreich nach wie vor verbreitet seien.

Lauder rief alle übrigen Parteien in Österreich auf, Straches Posting klar zu verurteilen: "Zu schweigen ist keine glaubwürdige Option." Der WJC sprach namentlich Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger an und kritisierte, dass diese bisher zur Causa geschwiegen hätten. "Gefährliche" Persönlichkeiten wie Strache dürften auch in einer künftigen Regierung niemals beteiligt sein.

In der Causa laufen Ermittlungen
Ermittelt werde von der Wiener Staatsanwaltschaft laut "Standard" gegen Unbekannt, da derzeit nicht klar festgestellt werden könne, wer letztendlich das Posting auf die Facebook-Seite von Strache geladen hatte. Dieses zeigt einen dicken Banker, der von einem Regierungsbeamten angefüttert wird. Ersterer trägt eine Hakennase und Davidsterne auf seinem Jacket, was ihn wohl als Juden ausweisen soll. Die Staatsanwaltschaft sei "von Amts wegen" aktiv geworden. Zuvor wurde Strache vom bekannten Wiener Anwalt Georg Zanger nach Paragraph 283 (Verhetzung) und nach Paragraph 3g des Verbotsgesetzes angezeigt worden. Im Falle einer Verurteilung – für Strache gilt die Unschuldsvermutung – droht ihm sogar eine Haftstrafe.

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Kommentare

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wäre ... er nicht ein idealer Aussenminister????

Ignaz-Kutschnberger
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@belwalter möglich...aber zumindest würde er uns dann jede Menge Reisekosten sparen, wenn er überall Einreiseverbot hätte :-)

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Re: wäre ... für den wäre von vorarlberg bis burgenland schon alles ausland !!!

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Auch mittels Dummheit kann man den Bekanntheitsgrad steigern. Das wird den naiven Fettnäpfchenspezialisten freuen, dass er so weit bekannt wird. Wenn das nicht durch großartige Leistungen möglich ist (wie bei Nobelpreisträgern), dann wenigstens durch sehr auffällige Dummheiten. Oder macht er nur das, was ihm der Parteikickeriki einsagt?

Ignaz-Kutschnberger
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@Sensor solange sich der Mossad nicht über unseren Strache aufregt...kann er beruhigt schlafen ;-)

Ignaz-Kutschnberger
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... erst dann würd ich mir persönlich eventuell bissl Sorgen um den Christian machen... Übrigens, viel Glück bei den Wahlen...glaub die FPÖ wird es brauchen nach den Vorfällen in Kärnten und der Pensionisten-Nummer in Wien... aber keine Angst, vielleicht läutet ja auch noch demnächst bei dir das Telefon und es ist dann hoffentlich nicht der Oe3 Callboy sondern der RICHTIGE...dessen Name ich aus Werbegründen jetzt mal nicht nenne...

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