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So pflegen Sie
Ihre Haut im Winter

Zehn Tipps für sanfte Lippen, streichelweiche Hände und ein zartes Dekolleté

Frau zieht Pullover bis über die Nase © Bild: Corbis

Draußen klirrende Kälte, drinnen warme, trockene Heizungsluft. Der Winter setzt unserer Haut arg zu. Wer jetzt nicht richtig pflegt, riskiert raue Hände, aufgesprungene Lippen und trockene Gesichtshaut. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Haut gegen die kalte Jahreszeit wappnen.

1. Intensivpflege fürs Gesicht

Simpel und effektiv: Für den Winter empfiehlt sich die "umgekehrte Hautpflege". Schmieren Sie tagsüber die fettreiche Nachtcreme und verwenden Sie dafür nachts die weniger gehaltvolle Feuchtigkeitscreme.

2. No Go: Peelings

Peelings und alkoholhaltige Gesichtswässer sind im Winter aus dem Badezimmer zu verbannen. Diese Produkte wirken bei kaltem Wetter besonders aggressiv auf die Haut. Als sanfte Alternative empfehlen wir Reinigungsmilch und Gesichtswasser ohne Alkohol.

3. Hals und Dekolleté

Auch wenn sie sich jetzt unter dicken Rollkragenpullis verstecken: Vernachlässigen Sie Hals und Dekolleté nicht. Spezielle Halscremes bauen die empfindliche Haut mit Vitaminen, pflanzlichen Ölen und straffenden Wirkstoffen aus grünem Tee wieder auf und glätten sie. Die Creme dabei stets in sanften Streichbewegungen vom Dekolleté in Richtung Kinn aufwärts massieren, niemals umgekehrt.

4. Lippenpflege

Weil die Lippen keine Talgdrüsen haben, werden sie im Winter schnell spröde und rissig. Als günstige und effektive Variante bietet sich Vaseline an. Abgesehen davon schützen Produkte mit Bienenwachs die Lippen vor der Kälte.

5. No Go: Heiße Bäder

Auch wenn uns an kalten Wintertagen besonders danach ist: Auf heiße Bäder sollten Sie jetzt lieber verzichten. Das allzu warme Wasser trocknet die Haut aus und macht sie dadurch nur noch empfindlicher gegen Wind und Wetter.

6. Zarte Augenpartie

Mit nur 0,5 Millimetern ist die Haut rund um die Augen um etwa zwei Drittel dünner als im übrigen Gesicht. Zudem ist sie von Natur aus trockener, weil sie über keine Talgdrüsen verfügt. Sie verträgt jetzt reichhaltige Cremes mit hautidentischen Fetten.

7. Weihrauch

Bei sehr trockener und gereizter Haut hat sich Weihrauch bewährt. Das duftende Harz enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und Säuren, die die strapazierte Haut beruhigen und sie spürbar widerstandsfähiger und elastischer machen.

8. Handpflege

Auch die Hände brauchen jetzt intensive Pflege. Hier ist die Haut besonders dünn, da sie über kein Unterhautfettgewebe verfügt. Zudem sind die Hände permanent in Bewegung, das strapaziert die Haut zusätzlich. Cremen Sie sie daher regelmäßig und vor allem nach dem Händewaschen gut ein.

9. Wintersport

Wer seine Haut beim Skifahren oder Snowboarden nicht schützt, riskiert oberflächliche Erfrierungen, Gefäßschäden und Kälteekzeme. -10 °C fühlen sich für jene, die mit 20 km/h die Piste runterflitzen, wie -21 °C an. Bei 60 km/h sinkt die empfundene Temperatur sogar auf -35 °C. Das Einzige, was hier hilft, ist eine fettreiche Emulsion. Und auf den UV-Schutz bitte nicht vergessen!

10. Pflegende Öle

Wer seiner Haut zusätzlich etwas Gutes tun will, greift auf Produkte mit Nuss- und Fruchtölen wie etwa Macadamia oder Jojoba zurück. Besonders gut gewappnet ist Ihre Haut auch mit Cremen, die Glyzerine und Harnstoff enthalten.

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