Haushaltssprays erhöhen die Asthmagefahr: Könnten Schuld an deder 7. Erkrankung sein

Je mehr verschiedene Sprays, desto mehr Probleme Unklar ist allerdings, welche Inhaltsstoffe schädigen

Haushaltssprays erhöhen die Asthmagefahr: Könnten Schuld an deder 7. Erkrankung sein

Auch der gelegentliche Gebrauch von Reinigungs- oder Duftsprays kann bei Erwachsenen Asthma auslösen. Eine europäische Studie deutet darauf hin, dass Kontakt mit solchen Haushaltsmitteln sogar für jede siebente Asthma-Erkrankung bei Erwachsenen verantwortlich ist. Schon die Häufung von Asthmaerkrankungen bei professionellen Reinigungskräften ist ein Indiz, dass solche Putzmittel die Gesundheit schädigen.

Umweltepidemiologen aus Barcelona werteten nun die Daten einer Studie an mehr als 3.500 Menschen aus mehreren europäischen Ländern aus. Je häufiger die Teilnehmer Reinigungsmittel nutzten, und je mehr verschiedene Sprays sie dabei verwendeten, desto höher stieg die Wahrscheinlichkeit für asthma-bedingte Probleme. Besonders ungünstig wirkten sich Möbel- und Glasreinigungs- sowie Duftsprays aus, wie die Wissenschafter im "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine" berichten. Welche Inhaltsstoffe die Schädigung auslösen, untersuchten die Forscher nicht. (APA/red)