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Haushaltsenergiepreise im September um 7,5 Prozent gestiegen

Heizöl um 25 Prozent teurer als vor einem Jahr

Die Preise für Haushaltsenergie sind im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,5 Prozent gestiegen, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex (EPI) hervor. Heizöl verteuerte sich um ein Viertel und wies damit den stärksten Preisanstieg auf. Im Vergleich zum Vormonat August waren die Haushaltsenergiepreise um 1,5 Prozent höher.

Die Energiepreise wirkten weiter preistreibend. Die allgemeine Teuerung im Jahresvergleich lag bei 2,0 Prozent.

"Wichtigste Preistreiber im September blieben Diesel und Superbenzin. Durch die große Bedeutung von Treibstoffen für die Konsumenten sind diese beiden Produkte auch im EPI entsprechend gewichtet", so Energieagentur-Geschäftsführer Peter Traupmann laut Pressemitteilung. Mitte 2015 bis Anfang 2018 seien erdölbasierte Energieträger unter der allgemeinen Teuerungsrate gelegen, mittlerweile lägen sie deutlich darüber. "Dennoch haben die aktuellen Preisentwicklungen noch nicht das Ausmaß von 2010 und 2011 erreicht", so Traupmann.