Harter Kampf und fünf Tore in Hütteldorf: Rapid müht sich zu 3:2-Sieg gegen Altach

Aufsteiger erneut nach guter Leistung ohne Punkt Katzer mit Siegestreffer in der Rapid-Viertelstunde

Der SK Rapid Wien hat im Sonntagsspiel der vierten Bundesliga-Runde einen 3:2-(2:1)-Arbeitssieg gegen Aufsteiger Altach eingefahren. Die Grün-Weißen lagen bereits nach zehn Minuten 0:1 zurück, drehten das Spiel aber bis zur Pause um. In einer schwachen zweiten Spielhälfte erzielten die Vorarlberger den zwischenzeitlichen Ausgleich, Katzer besorgte zu Beginn der Rapid-Viertelstunde aber das Siegestor. Der Aufsteiger verlor damit auch das vierte Bundesliga-Spiel und ist weiter Tabellenschlusslicht, die Wiener schoben sich auf Rang vier (sechs Punkte) vor.

Rapid verschlief vor 14.800 Zuschauern im Hanappi-Stadion die Anfangsphase, obwohl Dollinger per Freistoß aus großer Distanz die Außenstange traf (8.). Nur zwei Minuten später erzielte Leonardo die überraschende, aber nicht unverdiente Führung für den Aufsteiger. Nach einem Antritt des erstmals spielberechtigten Ledezma, bei dem Martin Hiden nicht gut aussah, verwertete der Brasilianer dessen Pass aus elf Metern zur Führung (10.). Rapid-Tormann Payer war gegen den platzierten Schuss chancenlos.

Den Rückstand im Nacken wachten die Wiener auf. Die Altacher Abwehr erwies sich als brüchiger Verbund, der Ausgleich resultierte aus einem Fehler. Nach Dollinger-Flanke verfehlte Guem den Ball, Bilic leitete den Ball glücklich zu Bazina weiter, der die kroatische Neuerwerbung (2. Saisontor) wieder per Flanke bediente (18.). Als Bejbl nach einem Eckball per Kopf auf 2:1 erhöhte (34.), war die grün-weiße Drangperiode beendet. Ein Treffer von Leonardo in der Nachspielzeit wurde zu Recht nicht anerkannt.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten beschränkte sich Rapid sichtlich darauf, das Spiel zu beruhigen und den Vorsprung über die Zeit zu spielen. Doch die Hütteldorfer wurden bestraft, wieder Ledezma mit einem kraftvollen Alleingang, der alleingelassene Schmid verwertete dessen Stanglpass bei seinem Bundesliga-Debüt (63.). Trainer Zellhofer war sichtlich verärgert, durfte aber zu Beginn der Rapid-Viertelstunde wieder jubeln: Verteidiger Katzer verwertete einen Freistoß von links per Kopf zum Siegestreffer (75.). (apa/red)