Harry Potter von

Das fulminante Finale

Es kracht, es brennt, es ist explosiv - Das Ende als Mega-Spektakel. Plus: Gewinnspiel

  • Bild 1 von 27 © Bild: Warner Bros. Ent.

    Das letzte Abenteuer für Harry, Ron und Hermine.

  • Bild 2 von 27 © Bild: Warner Bros. Ent.

    Dieses involviert auch einen Drachen.

Das lange Warten hat ein Ende. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ läuft endlich in den Kinos. Die Presse überschlug sich nach der „Der Beste“ bis „sensationell“, so die Attribute mit denen das Ende der Zaubersaga versehen wurde. Und das – eigentlich – zu Recht.

War „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1“ noch ruhiger und eine Ouvertüre zum großen Showdown, so verdient Teil 2 diesen Titel – Showdown – auf alle Fälle. Ruhig ist in den 130 Minuten so gut wie gar nichts. Es kracht, es brennt, es ist explosiv. Nun muss nicht mehr aussortiert werden, wer zu den „Guten“ zählt und wer ein Anhänger Lord Voldemorts, ein sogenannter „Todesser“, ist. Dies wurde bereits in den sieben Filmen davor ausführlich behandelt.

In „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ dreht sich alles um die endgültige Frage: Harry oder Voldemort? Gut oder Böse? Wer ist stärker, wer hat die Macht, den anderen ein für allemal zu besiegen. Für all jene, die sich Rowlings Saga bereits in Buchform zu Gemüte geführt haben, ist der Ausgang natürlich kein überraschender. Vermutlich auch für alle anderen nicht – doch für letztere hält der Film dennoch die eine oder andere ungeahnte Wendung bereit.

...um Harry zu töten
Sieben Filme (sechs Bücher) sind auf das große Finale zwischen Gut und Böse ausgerichtet. Und dieses wird hier auch zelebriert. Die große Endschlacht ist gekommen. Voldemort und seine Todesser sind gekommen, um Hogwarts, die Festung des Guten, anzugreifen - um Harry zu töten.

Anleihen an der Ring-Trilogie
Als Zuseher könnte man phasenweise meinen, Regisseur David Yates hätte sich Peter Jacksons „Herr der Ringe“ das eine oder andere Mal zu oft angesehen. Voldemorts Armee steht vor den Toren Hogwarts, durchbricht das magische Schutzschild der Schule, wo in Folge bei den Mann-gegen-Mann bzw. Schüler-gegen-Troll-Kämpfen kein Stein auf dem anderen blebit. Und dabei sehen nicht nur die hässlichen Trolle den Orks aus Peter Jacksons Werk verblüffend ähnlich…

Aber diese Anleihen, die Yates an der Ring-Saga nimmt, tun dem Spektakel keinen Abbruch bzw. ebben im Verlauf auch wieder ab. Die 130 Minuten vergehen wie im Flug und könnten – zu mancher Erklärung für alle jene, die sich den Büchern entsagt haben – sogar noch ein wenig länger dauern. Auch die immer ausgereiftere 3D-Technik tut ihr übriges, um den Zuseher voll und ganz in Harrys Endkampf versinken zu lassen.

Brillanter Snape
Auch die Zurückgenommenheit Harrys in diesem Teil tut wahrlich wohl. So bleibt dieser natürlich die Hauptfigur, doch im Gegensatz zu einigen Filmen davor, wurde wieder Luft aus der zwischenzeitlich sehr aufgeblasenen Figur ausgelassen. Brillant wie immer und endlich mit der Präsenz, die ihm gebührt, trägt auch Alan Rickman als endlich seine wahre Persönlichkeit Preis gebender Severus Snape zur Gelungenheit des Filmes einen großen Teil bei.

Mit dem Finale gelingt Regisseur Yates wohl einer der besten Filme der Reihe und er wird es vielleicht schaffen, dass der eine oder andere Lesemuffel doch noch zur literarischen Vorlage greifen wird.

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Links
Alle Infos über Harry Potter und die magische Welt gibt es hier: http://de.harry-potter.wikia.com
Die offizielle Seite zum Film: harrypotter.warnerbros.de