Harnik freut sich auf "besonderes Duell":
Deutschland-Legionär trifft auf Klubkollegen

Aufeinandertreffen mit seinem Freund Mertesacker Markus Weissenberger Zuschauer vor dem TV-Gerät

Harnik freut sich auf "besonderes Duell":
Deutschland-Legionär trifft auf Klubkollegen © Bild: APA/Oczeret

Für ÖFB-Teamspieler Martin Harnik ist das freundschaftliche Fußball-Länderspiel gegen Deutschland aus zweierlei Gründen ein besonderes. Der 20-jährige Stürmer steht bei Werder Bremen in der deutschen Bundesliga unter Vertrag und trifft mit Per Mertesacker noch dazu auf einen Clubkollegen.

"Es ist ein besonderes Duell, da Deutschland ein starker Gegner ist", verriet Harnik im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Außerdem sei es nicht alltäglich, gegen Mertesacker zu spielen. "Er ist ein sehr guter Freund von mir, wenn wir Zeit haben werden wir in Wien gemeinsam einen Kaffee trinken gehen", so der Bremer Angreifer, der hofft gegen Michael Ballack und Co. so viele Spielminuten wie möglich zu bekommen.

Im Trainingsbetrieb des Tabellenzweiten der deutschen Bundesliga, der mit Tim Borowski und Clemens Fritz zwei weitere diesmal nicht nominierte deutsche Teamspieler in seinen Reihen hat, sei über das prestigeträchtige Duell allerdings nicht viel gesprochen worden. "Wir haben nicht so direkt darüber gesprochen, die volle Konzentration gilt der Meisterschaft", betonte Harnik noch vor dem Rückrunden-Auftakt am Sonntag gegen Bochum.

In Deutschland sei das bevorstehende Länderspiel gegen die Elf von DFB-Teamcoach Joachim Löw medial gesehen noch nicht von so großer Bedeutung. "Es ist ein Vorbereitungsspiel wie jedes andere, die Rivalität zu Österreich ist auf deutscher Seite nicht so groß wie umgekehrt", meinte der schnelle Stürmer.

Wiessenberger drückt vorm TV Daumen
Österreichs zweiter von drei Deutschland-Legionären in der Bundesliga, Markus Weissenberger, der diesmal nicht in den ÖFB-18-Mann-Kader einberufen wurde, fügte hinzu: "Derzeit wird noch wenig darüber gesprochen, aber wenn die erste Bundesligarunde gespielt ist und im Vorfeld der Partie wird das Länderspiel schon ein Thema sein."

Er selbst werde das Spiel gemeinsam mit einigen Mannschaftskollegen von Eintracht Frankfurt im TV verfolgen, Wetten seien aber keine abgeschlossen worden. "Die deutschen Spieler bei uns im Team sind felsenfest davon überzeugt, dass wir keine Chance haben", sagte der 32-Jährige, der anderer Meinung ist. "Ich sage: 'Zuerst spielen und dann schauen.'" Der Mittelfeldspieler hofft auf ein gutes Spiel der ÖFB-Elf, für die er sich mit guten Leistungen bei der Eintracht wieder empfehlen möchte. "In so einem Spiel braucht man niemanden motivieren."
(apa/red)

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