Hannes Kartnig:
Nichtigkeitsbeschwerde abgewiesen

Berufungsverhandlung des Ex-Sturm-Graz-Präsidenten findet Anfang August statt

von Hannes Kartnig steht vor Gericht. © Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Der Ball liegt nun beim Oberlandesgericht (OLG) Graz. Laut "Kurier" entscheidet es am 5. August über die Berufung Kartnigs gegen das Strafmaß. Der frühere Sturm-Präsident soll 2006 versucht haben, eine Kredithaftung vom Land zu erlangen, obwohl der Verein längst pleite gewesen sei. Die erste Instanz sah Kartnigs Schuld als erwiesen an und verpasste ihm vier Jahre und ein Monat Haft. Kartnig verbüßt bereits eine rechtskräftige Strafe wegen Steuerhinterziehung.

Bereits Mitte Mai ist eine Beschwerde von Kartnig abgewiesen worden: Damals wurde entschieden, dass Kartnig weiter in Haft bleibt. Dabei war es um die Abweisung des Antrages auf vorzeitige bedingte Entlassung gegangen. Das bedeutet, dass Kartnig untertags arbeiten kann, aber weiterhin abends ins Freigängerhaus der Justizanstalt Graz Jakomini muss. Das OLG begründete seine Entscheidung "auf Basis der Gesamtwürdigung aller für die bedingte Entlassung maßgeblichen Umstände". Dazu zähle u.a. die Art der Tat, welche der schweren Finanzkriminalität zuzuordnen ist, die "nicht besonders günstigen Zukunftsaussichten und dem schwerwiegend getrübten Vollzugsverhalten" Kartnigs sowie eine "spezialpräventiv ungünstige Prognoseentscheidung".

Kommentare

Urlauber2620

Vielleicht gibt es doch eine Gerechtigkeit? Der arrogante Schnösel dachte auch mit Geld alles zu erreichen. Und vor allem nicht mit dem eigenen Geld.

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