Handy-Fotos decken Kindesmissbrauch auf:
Mühlviertler verging sich jahrelang an Nichte

13-Jähriger zeigte pornografische Bilder in Schule Mutmaßlicher Täter wurde von Polizei verhaftet

Ein jahrelanger Kindesmissbrauch ist in Oberösterreich durch Handy-Fotos aufgeflogen. Ein 13-jähriger Bursch hatte in der Schule pornografische Bilder von seiner achtjährigen Cousine hergezeigt. Wie sich herausstellte, soll sie ihr Onkel seit Jahren missbraucht und fotografiert haben. Er wurde in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft Linz bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung".

Der Mühlviertler soll sich mindestens seit 2005 an seiner Nichte vergangen haben. Als der 13-Jährige Fotos von dem Kind in der Schule herzeigte, flog der Fall auf: Ein Mitschüler schaltete die Schulleitung ein, der mutmaßliche Täter wurde verhaftet. Es geht um den Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und der pornografischen Darstellung Minderjähriger, so die Staatsanwaltschaft. (apa/red)