Hamilton spürt doch "Druck auf Schultern":
Saison von Pannen & Rückschlägen geprägt

In Magny-Cours wird Brite zehn Plätze zurückversetzt Formel 1-Pilot spricht sich für GP in Silverstone aus

Hamilton spürt doch "Druck auf Schultern":
Saison von Pannen & Rückschlägen geprägt © Bild: Reuters/Chiasson

Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton hat eingeräumt, in dieser Saison unter besonderem Druck zu stehen. "Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll, um zu erklären, wie viel Druck auf meinen Schultern lastet", sagte der 23 Jahre alte McLaren-Mercedes-Fahrer im Interview mit dem britischen Sender BBC.

Nachdem Hamilton in seinem ersten Formel-1-Jahr 2007 den WM-Titel nur knapp verpasst hatte, war die diesjährige Saison des jungen Briten bisher von Pannen und Rückschlägen geprägt. Beim Großen Preis von Frankreich muss Hamilton als Strafe für einen Auffahrunfall, bei dem er vor zehn Tagen in der Boxengasse von Montreal seinen Konkurrenten Kimi Raikkönen (Ferrari) und sich selbst aus dem Rennen warf, zehn Plätze hinter seinem Qualifikationsrang starten.

"Ich habe mich selbst stark unter Druck gesetzt, und wenn man dann keinen Erfolg hat, fühlt sich das nicht besonders gut an. Aber das sind die Tage, die den eigenen Charakter festigen und einen stärker machen", sagte Hamilton weiter.

Silverstone muss bleiben
Der Brite machte sich auch für den Erhalt des traditionsreichen Silverstone-Rennens in Großbritannien stark. "Ohne den britischen Grand Prix wäre die Formel 1 nicht mehr, was sie ist", sagte Hamilton. Der Vertrag des Parcours in der Grafschaft Northamptonshire läuft nächstes Jahr aus. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hatte in der Vergangenheit Zweifel geäußert, ob sich Silverstone eine Verlängerung leisten könne. Im Unterschied zu vielen anderen Rennstrecken erhält Silverstone keine staatlichen Zuschüsse für die Ausrichtung des Formel-1-Rennen.

(apa/red)