Hamburger bleiben Wiener Würstchen:
Peinliche Cup-Pleite gegen Drittliga-Verein

HSV verliert gegen VfL Osnabrück im Elferschießen Aus für Wolfsburg, Hertha, Leverkusen und Freiburg

Hamburger bleiben Wiener Würstchen:
Peinliche Cup-Pleite gegen Drittliga-Verein © Bild: Reuters/Fassbender

Der Hamburger SV ist in der 2. Runde des deutschen Fußball-DFB-Cups sensationell gescheitert. Rapids Europacup-Kontrahent musste sich Drittligist VfL Osnabrück im Elfmeterschießen 2:4 geschlagen geben. Den Sprung ins Achtelfinale schaffte hingegen Titelverteidiger Werder Bremen. Austrias Europa-League-Gegner setzten sich gegen Zweitligist FC St. Pauli knapp 2:1 durch und hielt damit Kurs auf den angepeilten siebenten Cup-Triumph.

Für gleich mehrere Favoriten endete der Mittwoch mit einem unerwarteten K.o. Meister VfL Wolfsburg verlor beim 1. FC Köln 2:3, Bayer Leverkusen zog beim zweitklassigen 1. FC Kaiserslautern mit 1:2 ebenso den Kürzeren wie der SC Freiburg mit einem 0:1 beim FC Augsburg. Auch Hertha BSC musste sich 1860 München nach einem 2:2 nach Verlängerung im Elfmeterschießen 1:4 geschlagen geben. Stuttgart gewann bei Viertligist Lübeck erst nach Verlängerung 3:1, Eintracht Frankfurt setzte sich gegen Alemannia Aachen 6:4 durch. Ümit Korkmaz saß bei den Siegern erneut nur auf der Ersatzbank.

Nach einem 0:2-Rückstand retteten Mladen Petric (77.) und Piotr Trochowski (92./Elfmeter) den HSV mit ihren späten Toren in die Verlängerung. Guy Demel (100.) brachte den über weite Strecken enttäuschenden und überheblichen Bundesliga-Spitzenreiter erstmals in Führung, doch das reichte trotzdem nicht: Henning Grieneisen (116.) glich noch aus. In der Entscheidung versagten der Mannschaft von Bruno Labbadia die Nerven.

Die Bremer wurden ihrer Favoritenrolle gegen St. Pauli auch ohne die Teamspieler Mesut Özil (verletzt) sowie Marko Marin und Claudio Pizarro in der Anfangself über weite Strecken gerecht. Aaron Hunt (28.) und Naldo (81.) trafen für die ohne den verletzten Sebastian Prödl angetretene Werder-Elf.
(apa/red)