Hagara/Steinacher kommen nicht in Fahrt: In Tornado-Regatta bei Sturm Tageszehnter

Riesige Wellen & strömender Regen vor Qingdao Starsegler Geritzer in seiner Wettfahrt diqualifiziert

Hagara/Steinacher kommen nicht in Fahrt: In Tornado-Regatta bei Sturm Tageszehnter

Roman Hagara und Hans Peter Steinacher kommen nach einem zehnten Tagesrang als Gesamt-14. der olympischen Regatta in der Tornadoklasse vor Qingdao immer noch nicht vom Fleck. "Wir haben auch heute alles versucht, doch es will nicht sein. Die Wettfahrt braucht man bei diesen Bedingungen nicht analysieren. Wir mussten bei Sturm, riesigen Wellen und strömendem Regen über fünf Stunden am Wasser warten, um ein Rennen irgendwie durchdrücken zu können", meinte Steuermann Hagara verärgert.

Ein Vorfall vor dem Start löste bei dem Doppel-Olympiasieger ebenfalls nur Kopfschütteln aus. "Als wir heute zum ersten Mal rausgefahren sind, ist sogar das Startboot der Wettfahrtleitung abgesoffen. Unglaublich." Aber es gäbe keinen Grund, die Nerven zu verlieren, dazu habe man in den vergangenen Jahren zu viel erreicht. In Führung liegen die Spanier Fernando Echavarri/Anton Paz.

Geritzer disqualifiziert
Starsegler Andreas Geritzer erging es noch schlechter, er wurde in der einzigen Wettfahrt des Tages diqualifiziert und ist als 17. der Zwischenwertung weit entfernt vom Medal Race der Top Ten. Der Brite Paul Goodison segelt auf Goldkurs. Das Starduo Hans Spitzauer/Christian Nehammer verbuchte mit einem sechsten Platz ein erfreuliches Ergebnis, gesamt bedeutet das Rang 13. Die Polen Mateusz Kusznierewicz/Dominik Zycki führen.

Yngling-Gold ging an die Britinnen Sarah Ayton/Sarah Webb/Pippa Wilson, die sich vor den Niederlanden und Griechenland durchsetzten. Zum dritten Mal Olympiasieger wurde Finnsegler Ben Ainslie aus Großbritannien, der sich vor US-Amerikaner Zach Railey und den Franzosen Guillaume Florent behauptete. Der 31-Jährige zog mit dem Deutschen Jochen Schümann und dem Russen Walentin Mankin an Olympiasiegen gleich. Den Rekord des legendären Dänen Paul Elvström, der die Liste mit vier Goldmedaillen anführt, will Ainslie in vier Jahren in seinem südenglischen Heimatrevier vor Weymouth attackieren.

(apa/red)