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Innsbruck: 7 Jahre Haft für 18 jährigen Vergewaltiger

Asylwerber soll 52-Jährige bei Wohnhaus vergewaltigt haben

Ein 18-jähriger Asylwerber aus Afghanistan ist am Donnerstag am Landesgericht Innsbruck nach der Vergewaltigung einer 52-Jährigen am 22. Februar bei den Sillhöfen im Innsbrucker Stadtteil Pradl zu sieben Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Prozess fand auf Antrag des Verteidigers unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig.

Der 18-Jährige, der in dem nahegelegenen Flüchtlingsquartier am Paschbergweg untergebracht war, soll die Frau von hinten umklammert haben, als sie an der Haustür einer Bekannten läuten wollte. Daraufhin habe er die 52-Jährige zu einer nahegelegenen Grünfläche gezerrt und vergewaltigt. Der Richter sprach in seiner Urteilsbegründung von einer brutalen Vorgangsweise. Trotz seiner Alkoholisierung sei der Angeklagte aber jedenfalls zurechnungsfähig gewesen, so der Richter. Der Afghane muss zudem 5.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.

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