Fakten von

Häupl geht hart
mit Kurz ins Gericht

Lässt kaum ein gutes Haar am Minister: "Als Integrationsminister abgetreten"

Michael Häupl © Bild: APA/Helmut Fohringer

Der Wiener Bürgermeister und Chef der Wiener SPÖ, Michael Häupl, geht hart mit dem auch für Integrationsagenden zuständigen Außenminister Sebastian Kurz ins Gericht. In einem Interview mit dem Magazin "biber", das am Sonntag erscheint, attestierte er dem Minister zwar ein geschultes Auftreten und Eloquenz - "Aber als Integrationsminister ist er abgetreten."

Die Begründung Häupls: "Ich orte mangelnde Integrationsleistung." Man habe es sehr begrüßt, als das Integrationsstaatssekretariat eingeführt wurde. "Jetzt geht dieser Bereich völlig unter", analysierte der Bürgermeister. Außenpolitik sei "ein süßes Gift, dem man leicht erliegen kann", um Integrationsagenden kümmere sich Kurz aber nicht.

Auf die Frage, was denn Kurz richtig mache, dass er medial immer so gut aussteige, antwortete der Bürgermeister: "Sebastian Kurz hat sicherlich ein gutes Mediennetzwerk. Dazu kommt, dass Außenpolitik eine dankbare Geschichte ist, weil diese medial nicht rasend schwer zu verkaufen ist, aber die Österreicher in Wahrheit kaum interessiert."

In Bezug auf Flüchtlingsheime in den Außenbezirken - Stichwort Liesing - zeigte sich Häupl trotz der teils heftigen Debatten gelassen: "Stimmungen sind Stimmungen und verändern sich", ist er überzeugt und nannte zur Verdeutlichung ein Beispiel: 1988, als er Wiener Umweltstadtrat geworden sei, seien 77 Prozent der Wiener gegen die Müllverbrennung gewesen. Als er 1994 Bürgermeister geworden sei, seien nur mehr drei Prozent dagegen gewesen.

Kommentare

Wird Zeit, dass Michl mal den Hut nimmt

giuseppeverdi melden

Die harsche Kritik des "Michl" läuft für Kurz unter dem Motto "Viel Feind, viel Ehr". Das ist die alte Masche der Roten. Sie erkennen sofort, wer ihnen politisch gefährlich werden kann. Also alle Kanonen auf den gerichtet und "Feuer frei"! wie gesagt: Viel Feind, viel Ehr!

giuseppeverdi melden

Ich orte in der Bildungspolitik der roten Ministerin ein "Abtreten von der Bildfläche" und vollkommene Ratlosigkeit. Wie wäre es Herr Häupl, wenn sie da einmal was sagen würden und vor ihrer eigenen, politischen Türe kehren würden? Nicht umsonst sucht Wien als einziges Bundesland dringend Lehrer. Überall woanders haben Sie genug. Das ist Ihrer und der Politik Ihrer Ministerin zu verdanken.

plolin123

Und noch mehr Verbrechen soll es in Wien geben. Die Wiener haben das ja gewollt.

parteilos melden

Die Polizei hat in Wien alle Hände voll zu tun. Demos und Verbrecher jagen, Dank unseren roten Bürgermeister. Aber nicht vergessen, die Wiener wollen das!

christian95 melden

Stimmt zu 100%!
Daher hält sich mein Mitleid mit Wien sehr in Grenzen! - Die verdienen nichts anderes.

Gabe Hcuod
Gabe Hcuod melden

"Die Polizei hat in Wien alle Hände voll zu tun." Dass ich nicht lache. Ohne Demonstrationen und Quotenvorgaben kämen die kaum an die frische Luft!

christian95 melden

Vergleich:
Eine Brücke (Tangente) über dem Prater (Erholungsgebiet) mit den täglichen Staus ist OK.
Eine Brücke östlich von Wien über die Lobau, damit die Gefahrengüter und Abgase aus der Stadt verschwinden nicht??? Dabei gibt es in Wien über 80% Westwetterlage. Die Abgase würden also weggeblasen. Darum wurde er Flughafen und die Raffinerie auch östlich gebaut.

christian95 melden

Häupl hat es nicht vergessen, dass es der junge Kurz war, der den Skandal in den moslemischen Kindergärten in Wien aufgedeckt hat.
Statt das Problem ENDLICH zu lösen wird nun auf den "Aufdecker" hingedroschen.

steff39 melden

Lieber christian95, Deutsch ist eine schwere Sprache, gebe ich zu, da kann man schon Dativ und Akkusativ verwechseln. Es hieße richtig: über den Prater. Na gut. Der Flughafen bei Schwechat wurde bereits 1938 als Militärflughafen erbaut, als Abgase noch kein Tema waren! 1945 wurde er anstelle von Aspern zum Verkehrsflughafen. Wie sagte einst Kreisky? Lernen Sie Geschichte!

giuseppeverdi melden

Liebe Steffi39. Wir wollen hier nicht so kleinlich sein und Deutschfehler verbessern, weil es ja meistens Tippfehler sind, die hier passieren. Aber wenn jemand so obergescheit ist wie Sie, dann muss man ihn darauf aufmerksam machen, dass man "Tema" (sic) nicht so schreibt wie Sie es geschrieben haben sondern so "THEMA", nämlich mit stummen "h"!

Der Wienzerstörer soll sein blödes Mundwerk halten und abtreten! Eine Zumutung für jeden Österreicher!!!!

mirucki melden

es gibt auch ein anderes "süßes Gift" dem man leicht erliegen kann.
Der "Gschpritze" Wenn man dem erliegt wird man wirklichkeitsfremd.

mirucki melden

ich verbessere "Gschpritzte"

Na der Häupl muss grad reden, Kurz hat wenigstens ein Rückgrat und er ist kein Lügner. Erinnerung: Wir haben keine Kindergärtnerin entlassen!

ein Beispiel: 1988, als er Wiener Umweltstadtrat geworden sei, seien 77 Prozent der Wiener gegen die Müllverbrennung gewesen. Als er 1994 Bürgermeister geworden sei, seien nur mehr drei Prozent dagegen gewesen...
Hmm..nachdenk...was wollte er damit sagen :)

Michael Dantine
Michael Dantine melden

Der Bürgermeister ist auf seinem Platz recht gut, glaube ich, aber sollte, wie so viele Nebochanten, den Mund halten, wenn es um Innen-, Aussen-. oder sonstiger "ausserwienerischen" Politik geht! Schuster bleib bei Deinem Lesisten -heißt es nich umsonst!
Ich sehe Herrn Kurz - vom Ausland gesehen als hervorragenden Gewinn in der Regierungspolitik und vor allem auf dem Aussenmiister-Posten!

Michael Dantine
Michael Dantine melden

ff. Österreich kann stolz sein auf einen so jungen Politiker, der sich auf dem glatten Parkett, trotz seiner Jugend, nicht nur behauptet, sondern vilebeachtet auf der ganzen Welt mit großem Respekt angenommen wurde und wird! Es ist nicht nur einer seiner Amtskollegen, der sich mit ihm berät und auch Vor- und Ratschläge gerne annimt!

Thompson Danny
Thompson Danny melden

KOREKT !
RECHNUNG kommt am 22.05.2016 für ALLE was mit"gearbeitet" haben an diese "projekt"

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