"Hätten auch alle Spiele gewinnen können": Vanek sieht Sabres nach Flaute im Aufwind

NHL: Letztes Jahr begann im Vergleich sensationell Mehr Torschüsse, weniger Siege als in letzter Saison

"Hätten auch alle Spiele gewinnen können": Vanek sieht Sabres nach Flaute im Aufwind

Im Vorjahr sind die Buffalo Sabres stark in die Saison gestartet. Mit zehn Siegen in Folge wurde der Start-Rekord in der NHL eingestellt. Heuer finden sich Thomas Vanek und Co. am Tabellenende. Vor der Partie gegen die Ottawa Senators, die aktuelle Nummer eins der Liga, wurde Buffalo nur von den Washington Capitals unterboten. Trotzdem sieht Österreichs Sportler des Jahres sein Team im Aufschwung.

"Wir waren mit den ersten zehn Spielen nicht zufrieden, trotzdem haben wir ein paar gewonnen. Aber die letzten sieben, acht Spiele haben wir bestes Eishockey gespielt, vielleicht sogar besser als im Vorjahr. Aber wir haben Schwierigkeiten, Tore zu schießen. Wir haben da nur zwei Spiele gewonnen, hätten aber sechs oder auch alle gewinnen können", meinte Vanek im Gespräch mit der APA.

Mehr Torschüsse, weniger Siege
Ein Blick auf die Statistik zeigt, was er meint. In den ersten sieben November-Spielen hatten die Sabres stets mehr Torschüsse als ihre Gegner, aber nur zwei Spiele nach Verlängerung gewonnen. Vanek prophezeite aber baldigen Punktezuwachs: "Wenn wir so spielen wie zuletzt, dann werden wir von den restlichen 60, 65 Partien die meisten gewinnen."

Seine Leistung sieht Vanek, der seit einiger Zeit neben seinem angestammten Center Derek Roy mit Drew Stafford (statt Maxim Afinogenow) eine Sturmlinie bildet, quasi als Abbild der Mannschaftsleistung. "In den ersten acht, zehn Spielen war es einmal so und einmal so. Zuletzt war ich konstanter, hatte auch Chancen, aber es ist einfach nichts reingegangen", meinte der 23-Jährige.

Auch Vaneks Bilanz durchwachsen
Nach 18 Partien hält Vanek bei "nur" vier Toren und acht Assists, dennoch ist er auch bei der Internet-Wahl für die Startformation beim All-Star-Game am 27. Jänner in Atlanta bei den Fans gefragt. Der Steirer liegt an 18. Stelle der Stürmer aus der Eastern Conference.

(apa/red)