Hälfte der Haushalte heizen mit Öl oder Gas:
Fernwärme und Holz aber immer beliebter!

Preise für Heizöl seit 2002 um 70 Prozent gestiegen

Öl und Gas haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Beliebtheit verloren, dagegen sind Fernwärme und Holz als Energieträger zur Beheizung von Wohnungen und Häusern immer beliebter geworden. Mehr als die Hälfte der österreichischen Hauhalte heizen mit Öl oder Gas. Dabei sind seit Jahresbeginn 2002 die Preise für Heizöl laut Energieagentur um 70 Prozent (per November 2006) gestiegen. Der höchste Wert wurde im August 2006 mit einer Steigerung von 80 Prozent erreicht.

Erdgas liegt als meist verwendeter Energieträger zur Beheizung von Wohnungen mit 27,8 Prozent knapp vor Heizöl und Flüssiggas mit 25,6 Prozent. Gegenüber der vorangegangenen Erhebung der Statistik Austria ist sowohl der Anteil von Erdgas als auch Heizöl als Energieträger für Wohnungsheizungen von zuvor 28,5 bzw. 28,2 Prozent zurückgegangen.

Fernwärme als Energieträger konnte dagegen zulegen. Fast jede fünfte Wohnung - 19,3 Prozent - griff zuletzt auf diese Energieart zurück. Zuvor waren es 16,2 Prozent. Auch die Beliebtheit von Holz, Hackschnitzel, Pellets und Holzbriketts als Energieträger stieg von 14,3 auf 17,2 Prozent. Anteile als Energieträger zur Beheizung von Wohnungen verloren haben elektrischer Strom und Kohle-Produkte. Mit Strom werden nur mehr 7,4 (7,2) Prozent, mit Kohle 1,9 (2,0) der Wohnungen beheizt.

Mehr als drei Viertel alle über 3,4 Millionen Wohnungen werden in der Zwischenzeit von Zentralheizungen oder gleichwertigen Heizungsanlagen beheizt. Mit Einzelöfen - Gaskonvektor oder Elektroheizung - werden 23 Prozent aller Wohnungen beheizt. (apa)