György Garics sucht die Herausforderung:
Wechsel zu Atalanta "sicher kein Abstieg"

ÖFB-Teamspieler habe mehrere Angebote gehabt Abschied von Napoli zeichnete sich seit Winter ab

György Garics sucht die Herausforderung:
Wechsel zu Atalanta "sicher kein Abstieg" © Bild: APA/Jäger

Der österreichische Teamspieler György Garics sieht in seinem leihweisen Wechsel von SSC Napoli zu Atalanta Bergamo eine neue Herausforderung. "Ein Abstieg ist es sicher nicht, weil Atalanta seit Jahren in der Serie A etabliert und ein sehr gut organisierter Verein ist", ließ der 24-Jährige, der im Moment in seiner ursprünglichen Heimat Ungarn auf Urlaub weilt, via ÖFB verlauten.

Er hätte zwar mehrere gute Angebote vorliegen gehabt, "aber bei Atalanta habe ich gemerkt, dass mich die Verantwortlichen unbedingt wollten." Besonders Trainer Luigi del Neri, der Garics nach dessen Angaben schon vor einigen Jahren von Rapid zu Chievo Verona lotsen wollte, habe sich für ein Engagement des Defensiv-Spezialisten eingesetzt. "Das ist das erste Mal in meiner Karriere, dass ich weiß, dass mich ein Trainer unbedingt verpflichten will", meinte der 14-fache ÖFB-Internationale (1 Tor), der bei seinem neuen Club am 17. Juli ins Training einsteigt.

Abschied aus Napoli fällt schwer
Sein Vertrag mit Napoli läuft zwar noch bis 2011, Atalanta hat sich nun aber laut Garics die Hälfte der Transferrechte gesichert, was der Ex-Rapidler als zusätzlichen Vertrauensbeweis von seinem neuen Verein wertet. Dennoch tut der Abschied vom Ex-Club Diego Maradonas auch ein bisschen weh. "Mir werden diese Stadt und die Fans sehr fehlen."

Ein Abschied aus Süditalien hat sich laut Garics schon seit längerem angekündigt. "Ich habe die Zeichen der Zeit erkannt. Napoli hat schon im Winter für meine Position einen Spieler um acht Millionen Euro geholt und jetzt im Sommer wieder einen um acht Millionen. Das war für mich das Signal, eine Veränderung zu suchen, weil es nicht mein Ziel sein kann, auf der Tribüne zu sitzen", sagte der gebürtige Ungar.

Garics wollte unbedingt in der Serie A bleiben, "weil es meiner Meinung nach die beste Liga der Welt ist", behauptete der Teamspieler, der davon träumt, nach seinem Karriereende auf eine zehnjährige Tätigkeit im Land des regierenden Weltmeisters zurückblicken zu können.
(apa/red)

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