Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Sieglos in Amerika, Herminator und Co im Formtief: Warum die ÖSV-Herren nicht mehr gewinnen können. Ursachenforschung: Von Toni Sailer bis Stephan Eberharter – was unsere Skilegenden zum Absturz sagen.

Mit langen Gesichtern kehrten Österreichs sonst so erfolgsverwöhnte Ski-Herren von den Amerika-Rennen zurück: kein einziger Sieg in den sechs Bewerben von Lake Louise und Beaver Creek – das passierte Maier und Co zuletzt vor drei Jahren. Den bisher einzigen Sieg in diesem WM-Winter schaffte Benni Raich Mitte November beim Auftaktslalom im finnischen Levi. Noch desaströser die Bilanz in der Abfahrt: Inklusive Weltcup-Finale im März schaffte die mit Olympiasiegern, Weltmeistern und Weltcupsiegern gespickte Mannschaft seit drei Rennen keinen einzigen Podestplatz – eine ähnliche Negativserie ist schon über 20 Jahre her. Was sagen unsere Skilegenden?

,Vielleicht wollte man auch zu viel‘
Toni Sailer,
3facher Olympiasieger ’56, 7-mal Weltmeister
Siegen ist wahnsinnig schwer, darum kann man das nicht immer verlangen. Wir sind in diesem Punkt vielleicht zu verwöhnt. Denn hie und da geht eben etwas schief. So ist der Sport. Mag sein, man wollte vielleicht auch zu viel. An der größeren Dichte an der Spitze liegt
das schlechte Abschneiden jedenfalls nicht. Die war immer groß. Auch dass Trainer im Ausland österreichisches Know-how einbringen, lasse ich nicht als Grund gelten. Früher haben Skifahrer anderer Teams ja auch bei uns mittrainiert. Und sollte sich hinter unseren Superstars ein Loch auftun, wäre auch das nichts Neues. Ich bin sicher, dass es die Jungen schließen werden.

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