Gute Dämmung hilft bares Geld sparen: Ausreichend gedämmt ist schon halb geheizt

Beitrag zum Klimaschutz wird von Ländern gefördert Heizkosten sparen & nebenbei Schimmel vorbeugen

Gute Dämmung hilft bares Geld sparen: Ausreichend gedämmt ist schon halb geheizt

Durch gute Dämmung können Heizkosten erheblich reduziert und die Wohnqualität immens gesteigert werden. Weiterer Vorteil: ein gut gedämmtes Haus trägt wirksam zum Klimaschutz bei. Wer sich bei der Planung allerdings nur an vorgeschriebene Dämmwerte hält, ist schlecht beraten.

Die wirkungsvollste Maßnahme zum Sparen von Heizenergie ist das Dämmen eines Hauses. Durch gut geplante Dämmung werden die Heizkosten eines Hauses erheblich reduziert und zugleich Komfort und Behaglichkeit wirkungsvoll erhöht. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist der Beitrag zum Klimaschutz!

Die Vorteile guter Dämmung auf einen Blick:

  • Die Behaglichkeit steigt, da die Wandflächen in den Innenräumen nicht so stark abkühlen und somit auch nicht als unangenehm empfunden werden.
  • Wenn Decken- oder Fensteranschlüsse gut gedämmt sind, werden Wärmebrücken vermieden. Diese Maßnahme hilft, dem Schimmel vorzubeugen.
  • Platzraubende Heizkörper sind nicht notwendig, denn gut gedämmte Häuser kommen mit Wand- und Fußbodenheizungen aus, Passivhäuser sogar mit Luftheizungen
  • Wer in Wärmedämmung investiert, erhält eine lebenswerte Umwelt durch die Verringerung des Brennstoffeinsatzes und der Heizschadstoffe. Dämmen ist ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz.


Wärmedämmung als Geldanlage
Die Kosten einer guten Wärmedämmung sind im Vergleich zu den Gesamtkosten eines neu errichteten Hauses relativ gering (ca. 5-10 %). Die Mehrkosten für sinnvolle Dämmstärken von 20-30 cm betreffen nur das Material und fallen gegenüber den ohnehin entstehenden Fixkosten wie z.B. die Einrüstung und Verarbeitung nur wenig ins Gewicht. Fazit: Etwas mehr für die Dämmung ausgeben und dafür langfristig sparen!

Rechtliche Mindestwerte zu gering
Für das Dämmen eines Hauses gibt es rechtliche Vorschriften zum Wärmeschutz, also vorgeschriebene U-Werte. Bei diesen handelt es sich aber nur um Mindestwerte. Wer heute nur nach diesen Vorschriften dämmt, baut das Althaus von morgen. "Der Fördertrend geht in Richtung moderne Passivhäuser, die den Dämmstandard von morgen vorgeben", meint Armin Knotzer von "die umweltberatung".

Gute Dämmung wird gefördert
Maßnahmen zur Wärmedämmung werden gefördert - in Wien zum Beispiel von der Stadt Wien im Rahmen der THEWOSAN, der Förderung für thermische Wohnhaussanierung, in Niederösterreich im Rahmen des "100 Punkte-Systems" der Wohnbauförderung und auch in allen anderen Bundesländern.

Service
Tipps und Information rund um's Thema Dämmen und Energiesparen gibt's auf der Bauen & Energie Messe 2007 in Wien: 15. bis 18. Februar im Messezentrum Wien Neu, 1020 Wien, Halle C

Webtipp:
www.messe.at