Tipps für den Einkauf von

Im Gütesiegel-Dschungel

AMA, Bio Austria & Co. - Welche Zeichen halten, was sie versprechen

Verpacktes Fleisch im Kühlregal im Supermarkt © Bild: Thinkstock

Wer im Supermarkt einkaufen geht, ist mit einer Vielzahl an Gütesiegeln und Logos konfrontiert, die heimische oder biologische Produkte versprechen. Doch welchen Zeichen kann man vertrauen? NEWS verrät, worauf's ankommt.

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"Die Bezeichnung 'Bio' darf nur führen, wer tatsächlich biologische Landwirtschaft betreibt", erklärt Heidemarie Porstner von der Umweltschutzorganisation "Global 2000". Das heißt, dass weniger Antibiotika eingesetzt werden. Zudem muss zwischen der Gabe von Antibiotika und Schlachtung ein längerer Zeitraum vergehen, damit weniger Rückstände im Fleisch bleiben. "Auch für die Tierhaltung gelten andere Richtlinien, auch wenn 'Bio' nicht Weidehaltung wie in der Werbung bedeutet", so Kornel Cimer von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten".

Strengere Richtlinien

Einige Bio-Verbände und Supermarkt-Konzerne wie REWE, Spar oder Hofer erlegen sich bei ihren Produkten sogar strengere Vorschriften auf, als es die Bio-Richtlinien Österreichs und der EU erfordern. Die Experten raten jedenfalls, zu Produkten mit offiziellem Gütesiegel zu greifen, wie etwa: